Existenz 2017: Viel Zuspruch und ein "weiter so" für die Gründermesse

"Eine sehr gute Sache"

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Auch die Kreativpause wurde zur Diskussion genutzt. Harald Hof und Jan von Gruchalla (Mitte) beantworten die Fragen der Interessenten.

Weilheim – Die seit dem Jahr 2000 von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes, der IHK und HWK gemeinsam veranstaltete Gründermesse findet zwar nur alle zwei Jahre in Weilheim statt, aber das Interesse und die Anerkennung der Interessenten ist ihr stets gewiss.

Das betrifft sowohl die speziell auf Firmengründer zugeschnittene Themenauswahl, als auch die Chance, mit Gleichgesinnten Netzwerke zu bilden. Am vergangenen Samstag standen die Themen Gründungsformalitäten, Wahl der Rechtsform, steuerliche Rahmenbedingungen, Auftrags-Akquise und bei Google auf der ersten Seite stehen auf der Agenda. Die beiden letzteren Vorträge waren zugleich die am stärksten belegten. Für die nicht immer leichte Materie hatten die Veranstalter erfahrene Profis gewonnen, die nicht nur zu überzeugen wussten, sondern die Thematik auch in Workshop-Form intensiver werden ließen. Dabei blieb auch Zeit für die Diskussion. „Die Messe ist eine sehr gute Sache. Ich sehe jetzt etwas klarer und habe einiges mitnehmen können. Vor allem der Austausch mit Gleichgesinnten war sehr interessant für mich“, erklärte eine Gründerin aus Peiting. Werbefachfrau Dunja Rahn hatte sich bereits vernetzt und erhoffte sich weitere speziellere Informationen für die Akquise von Aufträgen. Auch für sie ist die Gründermesse eine Supersache, die sie nur empfehlen kann. Die Organisatoren Harald Hof (IHK) und Jan von Gruchalla (HWK) sehen sie als wichtige Informationsquelle für Jungunternehmer. „Wir hatten heute öfter ein Raunen im Publikum. Das zeigte uns, das wir Neues, Interessantes brachten. Einmal gemachte Fehler muss der Betroffene stets selbst ausbaden und das kann bitter werden“, sagten sie. Ihr Resümee für 2017 ist trotz der gegenüber zum Jahr 2015 leicht gesunkenen Interessentenzahl positiv. „Wir hörten öfter ein „weiter so“, „tolle Veranstaltung“.

Von Georg Müller

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