Ausstellung bei Orgelklang

Fair Trade Ausstellung in Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Engelbert Birkle, Gudrun Grill, Anneliese Back und Alfred Honisch.
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Das Ziel 13 betrifft auch Bauern der Region. An der Stellwand „Maßnahmen zum Klimaschutz“ stehen (v.li.): Engelbert Birkle (Stadtpfarrer Weilheim), Gudrun Grill, Anneliese Back und Alfred Honisch.
  • Mihriban Dincel
    VonMihriban Dincel
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Weilheim – Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Doch inzwischen ist sie auch ein Ort für Ausstellungen. Mit Tafeln wird dort nun über Fair Trade und die 17 Ziele dieser Organisation informiert.

Ein etwas ungewohntes Bild: Die vier Stellwände, auf denen sich jeweils Plakate befinden, stehen verteilt in den Nischen der Stadtpfarrkirche. Die Utensilien zur Ausstellung kommen von Fair Trade Köln. Doch die Initiatorin ist Anneliese Back aus Weilheim.

Als Teil des Steuerungsteams von Fair Trade kam ihr die Idee zu diesem Projekt, als sie von der Ausstellung „Glänzende Aussichten“ las (wir berichteten). Warum also nicht eine weitere Ausstellung über ein wichtiges Thema in der Kirche präsentieren? Außerdem würden dadurch die verschiedensten Menschen erreicht werden, denn schließlich kommen auch Touristen in die Kirche. Nach nur einer E-Mail von Back an Gudrun Grill, Mitglied des Umweltteams der Pfarreiengemeinschaft Weilheim, wurde das Projekt in die Wege geleitet. Dabei beteiligte sich das Umweltteam, das seit Pfingsten besteht und die Zertifizierung „Grüner Gockel“ besitzt. Laut Grill ist es eine sinnvolle Zusammenarbeit, da sich die Ziele der beiden Teams decken.

In der Nähe des Haupteingangs erblicken Besucher die erste Stellwand, auf der ein Plakat mit allen 17 Ziele der Organisation Fair Trade zu sehen ist. Drei davon wurden zusätzlich ausgesucht und auf einzelnen Tafeln in der Kirche verteilt. Ausgewählt wurden die Ziele: Maßnahmen zum Klimaschutz, Hochwertige Bildung und Geschlechtergleichheit. Auf diesen einzelnen Präsentationsflächen sind die genannten Ziele jeweils ausführlicher und explizit dargestellt.

Doch all diese Ziele beziehen sich nicht nur auf das Ausland, sondern betreffen auch Deutschland. Beispielsweise geht es bei den Maßnahmen zum Klimaschutz auch um die Unterstützung der Kleinbauern. Alfred Honisch, dritter Bürgermeister Weilheims und ebenfalls Mitglied beim Steuerungsteam von Fair Trade, argumentierte, dass Kleinbauern unter einem enormen Druck stehen würden. Sie müssen quasi groß werden um überleben zu können. Und dieses Thema beziehe sich nicht nur auf Kaffeebauern, sondern ebenfalls auf kleinere Milchbauern aus der Region.

Die Ausstellung soll die Menschen zum Nachdenken anregen. Dafür wurde die letzte Tafel zur „Hochwertigen Bildung“ auch interaktiv gestaltet. „Was ist Fair Trade für jeden einzelnen“? Dieser Frage sollen sich die Besucher der Ausstellung stellen. Zu sehen ist sie noch bis Samstag, 31. Juli.

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