Gallier und Ritter in Peißenberg

Farbenprächtiger Faschingsumzug in Peißenberg lockt über 10 000 Besucher an

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Auf dem Peißenberger Faschingsumzug war einiges geboten.
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Auf dem Peißenberger Faschingsumzug war einiges geboten.
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Auf dem Peißenberger Faschingsumzug war einiges geboten.

Peißenberg – Am vergangenen Sonntag herrschte Ausnahmezustand auf Peißenbergs Straßen: Der vom Verein Frohsinn 2000 organisierte Faschingszug lockte über 10 000 Besucher an und sorgte für ein Riesenspektakel. 43 Wägen und zahlreiche Fußgruppen nahmen am Gaudiwurm teil, der viele politische Botschaften präsentierte.

Natürlich war die Kommunalwahl ein großes Thema. Der CSU-Ortsverband wartete mit dem Dschungelcamp und einem Appell auf: „Damit aufhört im Rathaus der Zank, wählt doch gleich den Zellner Frank.“ Da hatte allerdings „Halbritters Tafelrunde“ etwas dagegen: „Frank hat nur einen Anhänger – und der darf nicht wählen“, spöttelten die Genossen über Zellners Wahlwerbung mit einem Kfz-Anhänger. Aber den Wechsel im Peißenberger Rathaus wollen die Genossen auch – selbstverständlich mit „König Halbritter“: „Peißenberger wählt klug: Zwölf Jahre Vanni sind genug.“ Noch schärfer formulierten es die tapferen „Freien Gallier“, die mit Asterix alias Walter Wurzinger und Zaubertrank durch „Peißenbergix“ marschierten, weil: „Zaubertrank hilft gegen: Tunix, Machnix, Kannnix, Willnix.“

Aber auch Themen außerhalb der Peißenberger Kommunalpolitik griffen die Narren auf. Der „Tunneltrupp“ vom Unterhausener Burschenverein wusste, wie die Weilheimer Umgehung gelingen kann: „Egal, ob im Osten oder im Westen, durch Marnbach wär‘s am besten.“ Aufs Korn genommen wurde auch das Pollinger Kunstprojekt „Stoa 169“ mit einem „hingezimmerten Hinkelstoa“: „Beschlossen im kleinen Kreis. Jetzt ham ma den Säulenhaufen.“ Viele Gruppen widmeten sich auch dem Klimawandel, wobei Greta nicht gut wegkam – zumindest nicht bei der Peißenberger Landjugend: „Wenn das irre Klimamädchen herausfindet, dass Kohlendioxid im Bier ist, sind wir verloren.“

Das abschließende Fazit von Frohsinn 2000-Chef Thomas Rößle lautete: „Alle sind total glücklich. Es war überwältigend. Einfach der Wahnsinn. 2023 wird es ganz sicher wieder einen Faschingszug in Peißenberg geben.“

Von Bernhard Jepsen

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