Faschingsumzug lockt rund 13 000 Besucher nach Peißenberg

Gaudi im Wahlkampf

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Die Kommunalwahr dominierte den Peißenberger Faschingsumzug. Die Bürgermeisterkandidaten nahmen es mit Humor.

Peißenberg – Die Verspätungen bei der Bahn, die Miesbacher Sparkasse oder ein fiktives Erholungsgebiet „Bad Berg(e)halde“ – die Teilnehmer des Peißenberger Faschingszuges waren kreativ bei der Themenfindung für ihre Wägen. Vor allem dominierte aber natürlich ein Thema den Umzug: Die Kommunalwahl.

Da spazierte „Botox-Petra“ Maier als wandelndes Wahlplakat und stieß ganz überparteilich mit Manuela „Funny Frisch“ Vanni an. Stefan Rießenberger außergewöhnlichstes Merkmal scheint sein Beruf als Hausmeister zu sein, denn darauf wurde bei diversen Wägen angespielt. Aber auch Hans Streicher kam nicht weg, ohne von den Feiernden aufs Korn genommen zu werden. Als Pappkamerad durfte er gemeinsam mit seinen Gegenkandidaten in einer Kutsche Platz nehmen.

Fasching Peißenberg

Den vielen Kindern am Straßenrand war der politische Hintergrund natürlich egal. Sie freuten sich über die vielen Bonbons, die von den Wägen geworfen wurden. 

An ihrem letzten Tanztag ließen es sich auch die Schäffler nicht nehmen, nach dem Umzug am Festplatz aufzutreten. Dass einige angeheiterte Damen spontan mittanzten, nahmen die Männer mit Humor und ließen sich davon nicht aus dem Takt bringen. 

Sichtlich erleichtert war Thomas Rößle, Vorstand des veranstaltenden Vereins Frohsinn 2000, als er bei den Schäfflern eine kurze Ansprache hielt. Dazu hatte er auch allen Grund: Die Wägen der 40 Gruppen lockten rund 13 000 Besucher an. Auch danach herrschte bei der Party ausgelassene Stimmung. Unter einem Fallschirm und später im Zelt wurde in allen Altersklassen gefeiert – unzählige Polonaisen inklusive.

Von Ursula Gnadl

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