Fassaden der Sparkassengebäude in Weilheim werden saniert

Bald mit neuem Erscheinungsbild

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Noch vor der alten Fassade am Marienplatz v. li. Direktor Josef Koch, Lisa Scharl und Christian Holzer.

Weilheim – Normalerweise gehe es bei den Pressegesprächen der Sparkasse um das Kerngeschehen – vergangenen Freitag drehte es sich aber um das „äußere Erscheinungsbild“ des Geldinstituts, so Josef Koch, Direktor der Sparkasse Oberland, zu Beginn.

Zu der geplanten Fassadensanierung an den Sparkassengebäuden am Marienplatz, in der Eisenkramergasse und der Vötterlgasse nahmen Architekt Christian Holzer und Projektleiterin Lisa Scharl, beide von Holzerarchitekten im Bauturm Wolfratshausen, Stellung. Während der Arbeiten soll ein Personengang entlang der gesamten Buxbaumgasse errichtet werden, so Holzer. An der Fassade der Sparkassen-Hauptstelle, mit der begonnen wird, müssen Frostschäden ausgebessert und Blecharbeiten durchgeführt werden. Zudem würde das Dach kontrolliert und die verblasste Farbe der Fassade aufgefrischt werden. Ansonsten bleibe die Erscheinung aber gleich, sagte Holzer. In der Vötterlgasse wird die Glasfassade demontiert. Neben Arbeiten an der restlichen Fassade erhält das Gebäude einen frischen Anstrich.

Des Weiteren werden die Leuchtschriften an den Häusern dem neuen Namen des Geldinstituts angepasst und die alte Beleuchtung wird durch LEDs ersetzt. Im Zuge der Arbeiten wird auch die Schrankenanlage der Tiefgarage komplett ausgetauscht, da sie nicht mehr der standesgemäßen Technik entspreche, sagte Koch. Währenddessen könne es sein, dass die Garage an vier Arbeitstagen nur einseitig befahrbar ist. Das System soll gleich sein wie im Altstadtcenter. Das Gebäude in der Eisenkramergasse wird farblich an den Neubau angepasst. Zudem müssen Ausbesserungen an der Fassade vorgenommen werden.

Das Gerüst soll Anfang Mai aufgebaut werden und wenn die Witterung mitspielt, sollen die Arbeiten bis Mitte August erledigt sein. Die Kosten der Sanierung belaufen sich in etwa auf 300 000 Euro. Es sei eine relativ große Maßnahme mit so gut wie keinen Einschränkungen für die Bürger, so Holzer. Die Arbeiten werden von regionalen Firmen ausgeführt.

Von Sofia Wiethaler

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