Olympiasieger zu Besuch in Weilheim

Felix auf dem Königsthron

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Eine Frage nach der anderen beantwortete Rennrodler Felix Loch im AWO Kinderhaus Villa Kunterbunt am Donnerstag.

Gerade fuhr er noch Siege in Sotschi ein, jetzt überraschteRennrodler Felix Loch die Kinder in der Weilheimer Villa Kunterbunt. 

Noch eine schnelle Probe, bevor der prominente Besuch kommt. „Stufe eins“, ruft Brigitte Loth und alle Kinder Stampfen, was das Zeug hält. „Stufe zwei“, gibt die Leiterin des AWO-Kinderhauses das nächste Kommando. Die Jungs und Mädels patschen auf ihre Oberschenkel. „Stufe drei!“ Enthusiastisches Klatschen. „Stufe vier!“ Ohrenbetäubendes Schreien: Die „Olympia-Rakete“ klappt, Felix Loch kann kommen.

Felix Loch in Weilheim

Und pünktlich um halb vier fährt er ein auf den Parkplatz der Villa Kunterbunt. Kreppbänder in den Nationalfarben wehen an den Bäumen. Die Kinder können kaum noch ruhig halten. Der Olympiasieger steigt aus und die „Rakete“ darf wirklich starten.

Nachdem der 24-Jährige von einer Gruppe eine Dose Vanillekipferl – sein Lieblingsgebäck – überreicht bekommt, geht es auch schon in der Turnhalle weiter. Der bunte Thron steht bereit und der Sportler nimmt Platz, um ihn eine Schar an Kindern.

Fragen von gewieften Reportern ist Loch ja gewohnt, aber so manche Frage der Kinder bringt ihn dann doch ins Stocken. „Warum gewinnt man am schnellsten?“, fragt die kleine Iris. Doch auch darauf hat Loch mit einem Grinsen eine Antwort parat. Natürlich erfahren die Kinder auch, dass der sechs Monate alte Golden Retriever Johnny gerade ein Schläfchen macht und deswegen daheimgeblieben ist. Aber auch das Geheimnis seines Erfolgs verrät Loch: hartes Training.

Außer den vielen begehrten Autogrammen und spannenden Geschichten übers Rodeln bekommen die Kinder an diesem Tag auch noch einen Tipp:  „Verlieren muss man lernen, denn gewinnen kann man nicht immer.“

Von Ursula Gnadl

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