Ferien einmal ganz anders – 25 Schüler durften in verschiedene Handwerksberufe hineinschnuppern

Über 1 000 Schüler nahmen seit 2008 an der Ferien-Werkstatt des Bildungszentrums der Handwerkskammer für München und Oberbayern teil. Foto: Privat

Waren es am ersten Tag noch müde Gesichter, die sich um zwei Wochen Ferien beraubt gefühlt haben, hat sich das in zehn Tagen Ferien-Werkstatt zuneh- mend geändert. Zum fünften Mal waren es Schüler aus Haupt-, Mittel- und Realschule sowie Gymnasium, die sich in den Sommerferien über die Vielzahl interessanter Handwerksberufe informierten.

Ein großer Andrang an Anmeldungen ging der seit 2008 stattfindenden Ferien-Werkstatt voraus, ehe sie am 1. August im Bildungszentrum Weilheim der Handwerkskammer für München und Oberbayern startete. Ob malern, mauern, zimmern, schreinern oder das „Schrauben“ an echten Kfz-Motoren – für einige Teilnehmer der Ferienwerkstatt war es das Betreten von Neuland. 25 Schüler schnupperten in neun Handwerksberufe, wie beispielsweise Zimmerer, Maurer, Maler, Anlagenmechaniker oder Kfz-Mechatroniker hinein und durften ausprobieren, ob der Beruf passen könnte. So wurden in den Werkstätten Mobiles und Stifteschalen aus Holz hergestellt, das fachmännische Umgehen mit Farbe und Pinsel näher gebracht und Schlüsselbretter aus Metall angefertigt. Die erfahrenen Ausbilder zeigten die ganze Breite ihres Handwerksberufes, in denen viel handwerkliches Geschick und Kreativität, aber auch die Nähe zu neuen Medien, wie Computer und Messsystemen, wichtig ist. Jeder Teilnehmer erhielt am Ende ein Zertifikat über seine erbrachten Leistungen in den Werkstätten. Die Bildungszentren der Handwerkskammer möchten innerhalb dieses Projekts Schüler bei der Berufsorientierung unterstützen und zukünftige Ausbildungsabbrüche vermeiden helfen.

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