Schmankerl in den Ferien

Ab Freitag, 27. Juli, gilt der Ferien(s)pass 2018 der Kommunalen Jugendarbeit

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Stellen den neuen Ferienpass vor ( v.li.): Andrea Jochner-Weiß, Landrätin; Tobias Tonack und Lukas Hutter, Praktikanten; Annika Seif, Sibylle Greiner und Christina Daisenberger vom KoJa und Johannes Lehnert, Familienbeauftragter.

Landkreis – Nur noch zwei Tage trennen die SchülerInnen bayernweit vom heißersehnten Ferienbeginn. Für viele heißt das rein ins Auto und ab in den Süden. Viele verbringen ihre Sommerferien aber auch zuhause. Langeweile? Fehlanzeige. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren gibts nämlich wieder den neuen Ferienpass des Landkreises.

„Ein Schmankerl mit großen Attraktionen für ganz kleines Geld“, bezeichnete Landrätin Andrea Jochner-Weiß den diesjährigen Ferienpass, der bereits in die 34. Ausgabe geht. 217 kostenlose und vergünstigte Angebote im Wert von über 450 Euro können ab Freitag, 27. Juli, bis zum 10. September, genutzt werden. Dabei gibt es vieles sowohl im Landkreis als auch darüber hinaus zu entdecken. Wie Jochner-Weiß bei einem Pressegespräch erklärte, bemühe sich das Team der Kommunalen Jugendarbeit (Koja) mit Annika Seif, Christina Daisenberger und Sibylle Greiner stetes um eine Erweiterung der Angebote. Seif wies auch auf die neuen Angebote hin. In diesem Jahr gibt es zum Beispiel ermäßigten Eintritt in die „Kinowelt am Ammersee“ oder in die Jochen-Schweizer-Arena in München. Aber auch bewährte Angebote wie Bäder, Museen, Schlösser, Bergbahnen und mehr sind im „Ferien(s)pass 2018“ enthalten. Zudem kann im gesamten Landkreis sowie nach Murnau, Rott, Tutzing, Dießen und Herrsching mit einer Ferienbuskarte kostenlos verkehrt werden. „Dann können die Kinder schon mit dem Bus zum hAMMERsound Festival nach Peißenberg hinfahren“, so Seif.

Orange hinterlegte Gutscheine sind kostenlos, die lilafarbenen sind ermäßigt. Zwischen den Seiten befinden sich zudem verschiedene Fragen und Antworten aus der Jugendbefragung von 2005.

Einige Anbieter seien in diesem Jahr jedoch auch abgesprungen, wie Seif bedauerte. Einem Café in Murnau sei der Ansturm einfach zu groß gewesen, so Seif. Auch der Absatz der verkauften Pässe gehe jedes Jahr wieder zurück, wie in diesem Jahr auf knapp über 2 000. Warum dies so ist, kann sich das KoJa-Team auch nicht erklären. „Vielleicht ist der Ferienpass für Grundschüler mehr Interessant. Jugendliche finden das vielleicht eher uncool“, so der Familienbeauftragte und Leiter des Familienbüros Johannes Lehnert. Die Familien, die den Pass jedoch nutzen, seien wahnsinnig froh. Der Pass wird vom Landratsamt mit jährlich 3 000 Euro bezuschusst, unterm Strich decken die Einnahmen jedoch nicht die Druckkosten.

Die Idee hinter dem Ferienpass ist laut Jochner-Weiß auch, den Daheimgebliebenen mit wenig Geld schöne Ferien zu ermöglichen. Mit dem Gutscheinheft könne so ein Anreiz geschaffen werden, in der Region etwas zu unternehmen.

Von Maria Lindner

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