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Fernmeldepott des Murnauer Informationstechnikbataillons 293

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Gewinner Fernmeldepott Murnau
Stolze Gewinner: Oberstleutnant Marc Richter (links), Kommandeur IT-Bataillon 293, und Oberstleutnant a. D. Bernd Bardelang (rechts) bekamen beide den Wanderpokal überreicht. © Schroeter

Murnau – Ein Wettkampf der besonderen Art trug kürzlich das Murnauer Informationstechnikbataillon 293 aus. Nach einjähriger (Corona-)Pause, konnten sich aktive sowie ehemalige Offiziere und Beamte beim 54. Fernmeldepott in ihren Schießkünsten auf der Schießanlage Lothdorf messen.

Erst testen, dann schießen – so die coronabedingte Vorgabe in diesem Jahr. Mit tagesaktuellem negativen Corona-Test konnte es auch schnell losgehen. Mit Helm, Gehörschutz, Schießbrille, Handschuhen und Schutzweste ausgestattet, konnten die Teilnehmenden in drei Waffen-Kategorien punkten.

Geschossen wurde mit den beiden Standardwaffen der Bundeswehr, Gewehr G36 und Pistole P8, sowie mit der Maschinenpistole MP7. Jeder Schütze hatte nur einen Versuch, um eine möglichst hohe Ringzahl zu erreichen. Wer den höchsten Punktwert in allen drei Kategorien erzielte, wurde zum Gesamtsieger gekürt.

Konkurriert wurde in Einzelwertungen und der Gesamtwertung der verschiedenen Klassen: aktive und nicht-aktive Offiziere sowie Beamte. Auch eine Gästewertung sowie das Damenschießen beim G36 begeisterte sowohl Partner und Angehörige als auch zivile Teilnehmende.

Über den Gesamtsieg bei den aktiven Offizieren freute sich kein geringerer als der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Marc Richter, der bereits 2019 den Pott nach Hause holen konnte. Somit ist Richter der erste Kommandeur, der das
Schießen zweimal in Folge gewann.

„Unglaublich den Pokal schon das zweite Mal in den Händen zu halten“, freut sich Richter über seinen Sieg und ergänzt: „Trotz der strengen Corona-Auflagen sind zahlreiche Gäste erschienen und machen diese Veranstaltung zu dem was sie ist: ein kameradschaftlicher Erfahrungsaustausch über viele Generationen hinweg“.

Den Pokal überreichte er sich selbstverständlich nicht selbst. Gert Wilde, einer der Gründerväter des seit 1964 stattfindenden Traditionsschießens, überreichte dem Sieger den Wanderpokal. In der Gesamtwertung bei den Gästen konnte sich Oberstleutnant a. D. Bernd Bardelang durchsetzen.

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Von Kreisbote

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