Freiwillige Feuerwehr Polling stellt Hochwasserpumpe auf

Maßnahme zur Prävention getroffen

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Die Freiwillige Feuerwehr Polling zusammen mit Bürgermeisterin Felicitas Betz.

Polling – Die Freiwillige Feuerwehr Polling hat die Hochwasserpumpe auf Höhe des Einlaufes vom Russengraben aufgestellt.

Die Stelle liegt nahe mehrerer vom Hochwasser 2016 stark betroffener Anwesen und gilt seit Jahren bei Extremwetterlagen als neuralgischer Punkt. Das seit 2016 installierte Pegel-Frühwarnsystem überwacht laufend die Pegelstände des Tiefenbachs und des Russengrabens und alarmiert automatisch bei Erreichen bestimmter Pegelstände unter anderem die Feuerwehrkommandanten.

In der Einhausung ist die Pumpe vor Witterungseinflüssen weitgehend geschützt und kann bis auf den Winter ganzjährig dort verbleiben. Kommandant Sebastian Boscolo erklärte, dass die Pumpe „im Notfall von wenigen Einsatzkräften schnell in Betrieb genommen werden kann und nicht aufwendig erst an Ort und Stelle gebracht werden muss“.

Bürgermeisterin Felicitas Betz dankte der Feuerwehr anlässlich der Aktion und erläuterte am Rande den aktuellen Stand der Hochwasserschutzplanungen. Das beauftragte Ingenieurbüro eruiert derzeit die sehr komplexe Situation der Rückhaltemöglichkeiten und nimmt eine Neuberechnung der Hydraulik und Erfassung der Ist-Zustände vor, um ein realisierbares Konzept zu erstellen. Priorität für die Gemeinde hat laut Betz nach wie vor die Ertüchtigung und Entlastung des Russengrabens.

Von Kreisbote

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