"Brand im Bürgerheim" – Feuerwehr und BRK üben mit über 60 Einsatzkräften

Gelungene Probe für den Ernstfall

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„Wasser marsch“: Wenige Minuten nach der Alarmierung begannen die Löscharbeiten.

Weilheim – Im Rahmen einer von sechs jährlichen Hauptübungen simulierten am vergangenen Samstag die Freiwillige Feuerwehr und BRK-Kräfte einen angenommenen Ernstfall im Bürgerheim.

Dabei kamen bei der Feuerwehr acht Fahrzeuge, 45 Feuerwehrfrauen und -männer zum Einsatz, das BRK rückte mit sechs Fahrzeugen und 16 Rettungssanitätern aus. Der Brandalarm wurde um 18.16 Uhr per Brandmeldeanlage ausgelöst. Bis zum Eintreffen der ersten Lösch- und Rettungskräfte vergingen keine zehn Minuten. Daraufhin ging es Schlag auf Schlag. Teilsperrung der Münchener Straße, Gehweg des Mittleren Grabens, Totalsperrung der Schöffelhuberstraße, Lokalisierung des Brandherds in Abstimmung mit dem Personal des Bürgerheims, Ausrollen der Schläuche, Durchsuchung der Räume auf zurückgebliebene Personen, Löscheinsatz, Erstversorgung Verletzter, Vorbereitung für den Transport ins Krankenhaus. 

FFW-Übung im Weilheimer Bürgerheim

 © Georg Müller
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Bis dahin wurde vom ebenfalls alarmierten Personal des Bürgerheims bereits der betroffene Abschnitt im ersten Stock evakuiert. Dabei wurde auch die Verlegung immobiler Bewohner geübt. Die „Darsteller“ waren Mitglieder der Jugendfeuerwehr. „Das ging alles sehr schnell bei uns. Wir haben im Heim eine eigene Brandorganisation. Die diensthabenden Mitarbeiter erhalten die Alarmierung wie auch die Brandstelle auf ihren Dienstmobiltelefonen angezeigt. Daraufhin beginnt unmittelbar die Evakuierung. Wir hatten die Heimbewohner in unserer Hauszeitung wie auch im Anschlag über den Tag der Übung informiert. Den Zeitpunkt und Brandort kannte allerdings niemand. Es hat alles gut geklappt. Alle blieben ruhig. Aber die Vorinformation war schon wichtig. Ich bin sehr zufrieden“, schilderte Heimleiter Rainer Schlosser den Übungsablauf für sein Team. Ebenfalls hochzufrieden zeigten sich am Übungsende gegen 19.30 Uhr die Einsatzleiter (BRK), Michael Limbrunner, Stefan Herbst (FFW) und Kreisbrandmeister Markus Deutschenbaur. Die Zusammenarbeit hat gut funktioniert. Das Übungsziel – Zusammenarbeit, Erkunden des Objekts (Zugänge, Hydranten) wurde in kurzer Zeit erreicht. Die Feinauswertung erfolgt die nächsten Tage. Die Ergebnisse werden in künftige Übungen einfließen“, erklärten sie.

Von Georg Müller

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