Ein Signal für die Floriansjünger

Feuerwehr Wessobrunn soll auf lange Sicht mehr Räume bekommen

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Das Feuerwehrhaus in Wessobrunn.

Wessobrunn/Forst – Die Forster Feuerwehr soll in absehbarer Zeit eine neue Heimstätte im geplanten Vereinsheim bekommen.

Auch bei der Wessobrunner Feuerwehr gibt es jetzt Überlegungen die Raumsituation zu verbessern. Bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause beschäftigte sich der Gemeinderat des Klosterdorfs mit dem Wunsch der Wessobrunner Floriansjünger im Anbau des Feuerwehrhauses ein Büro, Toiletten und einen Aufenthaltsraum unterzubringen. „Wir haben in mehreren Gesprächen mit der neuen Führung der Feuerwehr darüber gesprochen, was das Feuerwehrhaus braucht und sie hätten das halt gerne im eigenen Bereich“, erklärte Bürgermeister Helmut Dinter. Im bereits bestehenden Nebengebäude, das bisher von der Musik und dem Trachtenverein als Lagerraum genutzt wird und in dem das Papier gesammelt wird, wäre dafür möglicherweise Platz.

„Ich habe mir das Dach und die Wände zusammen mit einem Zimmerer angeschaut. Das schaut nicht gut aus und ist nicht mehr zeitgemäß. Das Beste wäre abreißen und neu bauen“, erläuterte Dinter. „Das ist aber bestimmt kein Thema für dieses Jahr, aber wir können uns dennoch schon mal Gedanken machen“, hat das Vorhaben für den Bürgermeister aber nicht die höchste Priorität. „Das soll dann auch der nächste Gemeinderat entscheiden, schließlich haben wir schon sehr viele Investitionen vor“, empfahl Rupert Sedlmayr die Idee erst einmal zurückzustellen. „Ein knappes Jahr vor den Wahlen sollten wir unsere Arbeit nicht einstellen“, wollte sich Hermann Lautenbacher mit einer Verschiebung nicht anfreunden. „Die Mehrzweckhalle mit Stüberl und Toiletten ist nicht weit weg“, sah Gemeinderat Helmut Geisenberger durchaus Alternativen für die Feuerwehrler. „Wenn wir viel Geld hätten, kein Problem, aber so würde ich lieber zwei Jahre warten“, plädierte er ebenfalls für eine Vertagung des angedachten Grundsatzbeschlusses, in dem das Ratsgremium nur seine Absicht bekunden wollte, für die Feuerwehr etwas zu machen. „Der Anbau wird jetzt nicht schon nächsten Monat begonnen. Wichtig wäre es für die Gemeinde, ein Signal zu geben, dass sie für die Feuerwehr etwas tut“, sah Vizebürgermeisterin Annemarie Bösl dagegen keinen Grund das Thema auf die lange Bank zu schieben. „Einen Grundsatzbeschluss kann man auch wieder kippen. Die Wehr will mit einer neuen Führung durchstarten und deshalb sind auch wir als Gemeinde gefordert“, warb Dinter ebenfalls klar für das Vorhaben, das nicht erst seit Kurzem in der Diskussion ist. „Die Idee ist eigentlich schon sehr alt, darum bin ich auch für die Grundsatzentscheidung“, meinte Gemeinderat Uli Klitzner.

Der Ansicht schloss sich dann auch das Ratsgremium an. Mit einer Gegenstimme gaben sie der Idee für den Anbau ihre Zustimmung.

Von Roland Halmel

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