25 Teilnehmer beim Fischerstechen der Weilheimer Wasserwacht

Standhaftigkeit gefragt

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Da ist es passiert: Ralph Wagner (li.) beförderte Andreas Lemmer im Finale ins Wasser.

Weilheim – Fischer waren zwar keine am Start, das tat dem Spaß beim Fischerstechen im Rahmen des Seefestes am Dietlhofer See aber keinen Abbruch.

„Der ist wohl wasserscheu“, meinte Wasserwachtschef Reiner Socher, der die Gaudi mit seinem Team wieder bestens über die Bühne brachte, nachdem ein Teilnehmer partout nicht von der Planke gestoßen werden wollte. Die Lufttemperatur von etwa 20 Grad lud auch nicht unbedingt zu einer Abkühlung in dem ein Grad wärmeren See ein. Die zahlreichen Zuschauer hatten jedenfalls ihre Gaudi, bei der es darum ging, die Standhaftigkeit auf dem schwankenden Brett, das am Ruderboot befestigt war, unter Beweis zu stellen.

Auch wenn es manchmal etwas länger dauerte und ein zweiter oder dritter Anlauf nötig war, letztlich landeten fast alle Teilnehmer im See. Die Ausnahme bildeten die Sieger in den verschiedenen Klassen. Bei den Erwachsenen hatte einmal mehr Seriensieger Ralph Wagner die Nase vorne. Der Titelverteidiger entschied das Finale gegen Andreas Lemmer für sich. Bei den Kindern, der jüngste Teilnehmer war dabei erst fünf Jahre alt, gewann Michael Feigl vor Timo Sättler.

Bei der Jugend mit nur drei Startern siegte Marcel Dittrich. Noch kleiner war die Anzahl der mutigen Damen. Denise Schwinghammer ging mangels Konkurrentinnen bei den Herren an den Start. Der Sieg in ihrer Klasse war ihr daher nicht zu nehmen.

Von Roland Halmel

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