Polizei ermittelt

Flugzettel bezichtigen Unschuldigen einer Straftat

Symbolfoto: Fingerabdrücke auf weißem Papier.
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Die Flugzettel, die in Weilheim verteilt wurden, werden nun von der Polizei auf Spuren untersucht.

Weilheim ‒ Unschuldig eines Verbrechens bezichtigt zu werden, muss ein Schock sein. In Weilheim wurden Flugzettel verteilt, die einen 68-Jährigen mit einer Straftat in Verbindung bringen, die mit ihm jedoch nichts zu tun hatte. Der Grund ist wohl eine Namensgleichheit.

In der Nacht von Freitag, 14., auf Samstag, 15. Mai, wurden im östlichen Bereich von Weilheim Flugzettel in mehrere Gärten der dortigen Bewohner verteilt, wie die Polizei mitteilt. Inhalt der Flugzettel ist ein Auszug aus dem Bundesarchiv eines bereits vor mehreren Jahrzehnten erledigten Strafverfahrens sowie Beleidigungen und Drohungen.

Der Mann, der mit diesem Strafverfahren in Verbindung gebracht wird, ist ein 68-jähriger Weilheimer. Er erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte ist der Ersteller der Flugzettel – wohl aufgrund Namensgleichheit ‒ einer Verwechslung unterlegen. Der hier Geschädigte hat keinerlei Bezug zum damaligen Strafverfahren, stellt die Polizei klar. Stattdessen wird jetzt gegen den noch unbekannten Flugzettel-Schreiber wegen Nötigung und Beleidigung ermittelt. Die Zettel wurden zur spurentechnischen Untersuchung sichergestellt.

Von Kreisbote

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