Gefährliche Stelle

Forderung nach Tempo 70 auf der Kreisstraße zwischen Peißenberg und Oberhausen

Kreisstraße zwischen Peißenberg und Oberhausen.
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Trotz unübersichtlicher Kurven wird auf der Kreisstraße zwischen Peißenberg und Oberhausen oft viel zu fest aufs Gaspedal gedrückt. Radfahrer werden hier mangels eines Radweges in lebensgefährliche Situationen gebracht.

Peißenberg/Oberhausen – Auf der Kreisstraße WM 15 zwischen Peißenberg und Oberhausen – das ist schon lange kein Geheimnis mehr –, wird oft viel zu schnell gefahren. In der Vergangenheit gab es auf dieser Strecke bereits mehrere schwere Unfälle, zum Teil mit tödlichem Ausgang. Auf der jüngsten Kreistagssitzung in Weilheim brachte Peißenbergs Altbürgermeisterin Manuela Vanni das Thema erneut aufs Tapet.

Vor allem der Streckenabschnitt am Kreilhof ist unübersichtlich und gefährlich. Hinzu kommt, dass es zwischen Peißenberg und Oberhausen immer noch keinen alltagstauglichen Radweg gibt. Viele Radler fahren deshalb auf der Kreisstraße, was für zusätzliches Gefahrenpotenzial sorgt. Ein Problem beim Realisieren eines Radweges sind die fehlenden Grundstücke. Auch ein Brückenschlag über die Ammer war schon in der Diskussion (wir berichteten).

„Mich stört, dass auf der Strecke immer noch Tempo 100 gilt“, monierte Kreisrätin Vanni (UWS/ÖDP). Vanni bat Landrätin Andrea Jochner-Weiß (CSU), nochmals bei den zuständigen Behörden bezüglich einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Stundenkilometer zu insistieren. „Peißenberg und Oberhausen haben das schon einmal gemacht“, rief Vanni in Erinnerung. Die kurze Antwort der Landrätin darauf lautete: „Wir nehmen das auf.“

Von Bernhard Jepsen

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