Schülerprojekt "FOSBit" in Weilheim

Digitales Zeitalter

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Elftklässler präsentierten neun Themen der digitalen (Arbeits-)Welt von heute und morgen an der FOS/BOS.

Weilheim – Wie Unternehmen unsere Daten sammeln und für Werbung nutzen, welche Fortbewegungsmittel unsere Mobilität verändern und wie die Arbeitswelt von morgen aussehen könnte – mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Schüler der FOS-Klassen F11Wa und F11We beschäftigt.

Unter dem Titel „Arbeitswelt von morgen“ erarbeiteten die Schüler gruppenweise über mehrere Wochen neun Themen – „Personentransport mit Drohne und anderen autonomen Fahrzeugen“, „Intelligentes Marketing“, „Wie Smartphones & Co Gehirn und Augen belasten“, „Das Zeitalter der Überwachung“, „Wer benötigt noch Münzen und Scheine?“, „Kollege Roboter, künstliche Intelligenz und Machine Learning“, „Sprachassistenten im Alltag“, „Arbeiten 4.0“ und „Internetshopping - neue Logistikformen“. Die Ergebnisse stellten die Schüler bei der „FOSBit“, ihrer Form der Computermesse, am Mittwoch in der Aula der Schule vor.

Firmen schlagen aus dem Sammeln, Verkaufen und Nutzen von personenbezogenen Daten Kapital. Eine Gruppe von fünf Schülerinnen beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Aspekten aus dem Bereich des Marketings. Dazu gehört, wie Firmen unser Nutzungsverhalten im Internet verfolgen, welche Daten im Netz freiwillig angegeben, manchmal sogar verkauft werden und wie Unternehmen Werbung anhand der Daten personalisieren. Auf die Frage, ob sie für sich aus den Erkenntnissen Konsequenzen ziehen, war die Antwort: „Ja, auf jeden Fall. Man wird vorsichtiger.“

Immer mehr Autos sind auf den Straßen unterwegs. Die Verkehrslösung der Zukunft könnten Drohnen oder gar Transportkapseln werden. Vier der Schüler haben sich das Drohnenmodell „EHang 184“ vorgenommen, mit dem ein Passagier autonom transportiert werden kann. In rund zwei Monaten soll die Drohne in Dubai erstmals als Taxi zum Einsatz kommen. Eine Zukunftsvision ist die Transportkapsel, welche in einer Röhre mit extrem hoher Geschwindigkeit Personen und Waren transportieren soll. 2020 könnte es, zumindest für den Warentransport, soweit sein. „Wir sind gespannt“, so die Schüler. Sie geben allerdings zu bedenken, dass die Kosten in beiden Fällen wohl recht hoch sein werden, was die Frage ergibt, wer sich das dann leisten kann.

Von Melanie Wießmeyer

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