Französische Woche im Juli: Sommermärchen zum 23. Mal

2010 jährt sich die Französische Woche in Weilheim zum 23. Mal. Trotz Höhen und Tiefen ist sie mit 25000 Besuchern das Highlight des Sommers. Heuer soll die Veranstaltung noch mehr französisches Flair erhalten.

„Die Zeiten werden härter angesichts leerer Kassen, gerade dann muss man zusammenstehen“, so das Bekenntnis der Vertreter des Gewerbeverbands, der Stadt und der beteiligten Wirte Weilheims zu dieser traditionellen Veranstaltung. Zusätzliches Flair soll diesmal durch eine verstärkte Delegation von 26 Narbonnern verbreitet werden, zu der nicht nur Händler, sondern auch ein Gastronom aus der berühmten Narbonner Markthalle gehö- ren. Der schon länger ausgesprochene Wunsch der Gäste nach eigenen Ständen konnte nur erfüllt werden, da bisherige Standbetreiber absprangen, berichtete Vorstandsmitglied Arthur Wilm. Von dem inzwischen erreichten Bekanntheitsgrad der Französischen Woche zeigte sich Wilm überrascht. Die Internetseite www.franzoesische.woche.info hätten bereits über 200 Besucher aufgerufen und täglich kämen 20 bis 30 Interessenten hinzu, so Wilm erfreut. Bürgermeister Markus Loth, die Narbonner Stadträtin Christiane Monnier und der Vorsitzende des Gewerbeverbandes Hans-Georg Geist werden das „Sommermärchen“ am Donnerstag, 1. Juli, um 18 Uhr eröffnen. Danach geht es los mit französischen Leckereien und Ohrwürmern von Christian Schuhmacher & Freunden. Musikalisch geht es am Freitag mit Rosaline Rittaler und Didier Blanc & Freunden weiter. Am Samstag gestalten die Bigband des Gymnasiums und Tabarin das Musikprogramm. Am Sonntag gehört die Bühne dem Fritz-Grünbauer-Quartett, der Stadtkapelle Weilheim und Didier Blanc & Freunden. Am Sonntag stehen Frühschoppen und Familiennachmittag auf dem Programm. Eine Ausstellung des Künstlers Roland Rebuffy im Stadtmuseum wird zusätzlich für französisches Flair sorgen. Für die nicht direkt mit Ständen vertretenen Weilheimer Wirte gibt es eine Neuerung: Bisher trugen die Veranstalter alle Kosten und Risiken allein. Diesmal sollen sich auch die Anrainergastronomen mit einem Obolus beteiligen. Das gilt nur für die Sondernutzungsrechte der Außengastronomie. Als Kriterium gilt, je näher am Marienplatz, desto mehr. Schmerzen soll der Beitrag allerdings nicht. „Wir wollen alle ins Boot holen“, bekräftigte Wilm. Die Stadt Narbonne organisiert eine Tombola. Hauptgewinn ist ein einwöchiger Aufenthalt in einem Narbonner Hotel. Teilnahmescheine liegen bei teilnehmenden Wirten und im Weilheimer Infobüro aus.

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