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Frauenbund-Bezirke kündigen Flashmob in den Seeanlagen an

Hat-Walk am Ammersee

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Vom Zweigverein Dießen im KDFB ziehen den Hut: V.li. Vorstandssprecherin Sandra Perzul, Claudia Ernst, Brigitte Haugg, Geli Mayer, Christiane Hornsteiner, Elfriede Sanktjohanser.

Dießen – Der Frauenbund lädt Frauen und Mädchen zwischen Ammersee und Lech ein, am Samstag, 19. Januar, mit Kopfbedeckung nach Dießen zu kommen und vor jenen Frauen den Hut zu ziehen, die vor mehr als 100 Jahren politische Freiheit erkämpft und mit dem allgemeinen Wahlrecht auch die Geschlechtergleichheit, die Unabhängigkeit und Freiheit der Frau auf den Weg gebracht haben.

Frauen aller Generationen und aus den Frauenbund-Bezirken Dießen und Landsberg samt allen Zweigvereinen treffen sich am Bahnhof zum „Hat-Walk“ durch die Seeanlagen. Es ist ein Flashmob, also eine kurzfristig angesetzte Veranstaltung. „Kommt mit verwegenen Hüten, mit Spruchbändern oder Plakaten – das sind wir unseren Vorkämpferinnen schuldig“, sagte Frauenbund-Bezirksleiterin Bernadette Lutzenberger. Nach dem „Hat-Walk“ wird sich noch im Unterbräu getroffen.

Der Frauenbund möchte damit an Tausende von Frauen in Europa erinnern, die Jahrhunderte lang für das Frauenwahlrecht gekämpft und viel Leid dabei erlitten haben. Am 19. Januar 1919 ging ein Ruck durch die Reihen: Die Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar war die erste, an der Frauen als Wählerinnen und Gewählte teilnahmen. Über 80 Prozent der wahlberechtigten Frauen gaben ihre Stimme ab. Es kandidierten 300 Frauen. Von den insgesamt 423 Abgeordneten zogen 37 Frauen in die Nationalversammlung ein, darunter auch die Frauenbund-Funktionärin aus Mering, Maria Zettler, die in 180 Sitzungen von 1919 bis 1920 entscheidende Entwicklungen mitbestimmt hat. Zur Reichstagswahl trat sie nicht mehr an, sondern investierte ihre Kraft in den Landesverband des damaligen Katholischen Deutschen Frauenbundes und vor allem in die politische Bildung der Frau.

Erinnert sei auch an die Sozialdemokratin Marie Juchaz, die als erste Frau eine Rede in der Nationalversammlung hielt und dabei feststellte: „Meine Herren und Damen, es ist das erste Mal, dass in Deutschland die Frau als freie und gleiche im Parlament zum Volke sprechen kann. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“

Fragen zum Flashmob an Beate Bentele, Pressebüro Ammersee, Tel. 08807/949100, 015208839987, oder an Lutzenberger, Tel. 08193/1214. Mehr Infos unter www.frauenbund-diessen.de.

Von Kreisbote

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