Am Sonntag zum Aktionstag rund um die historische Almwirtschaft ins Freilichtmuseum

Almtag an der Glentleiten

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Am Almtag ist in der einzigartigen Baugruppe „Almwirtschaft“ an der Glentleiten viel geboten.

Großweil – Das Freilichtmuseum Glentleiten rückt am Sonntag, 11. August, eine der ältesten und wichtigsten Kulturlandschaften Oberbayerns in den Fokus: die Almwirtschaft. Am Almtag dreht sich in den sechs Almgebäuden des Museums alles um das Leben von Sennerin, Hirte und Hütebub.

Handwerksvorführungen, Kinderprogramme und Führungen geben Einblick in das Leben auf der Alm. Für musikalische Unterhaltung und eine Almbrotzeit ist gesorgt. Das Programm findet bei jedem Wetter statt.

Ein besonderes Erlebnis gibt es in der Mordaualm: Märchenerzähler Hermann Büttner verzaubert mit Geschichten rund um die Welt der alpinen Sagen und Legenden. Wie das Leben von Sennerinnen und Hütebuben fern von Klischee und Romantik aussah, ist ebenfalls zu erfahren. Michael Hinterstoißer, ehemaliger Geschäftsführer des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern, wirft im Vortrag „Unsere Almen – Zauberhafte Landschaften geschaffen und erhalten durch Bauernhand“ einen Blick auf den früheren und heutigen Arbeitsalltag auf der Alm. Käsesommelière Angelika Miller erklärt, wie aus Milch Käse entsteht, Frank Luttenbacher lässt sich beim Holzbalken hacken über die Schulter blicken.Wer am schnellsten die meisten Holzscheite auf die Alm bringt, ermittelt das Kraxenrennen. Almwirtschaft im Alpenraum gibt es seit rund 2 000 Jahren. Mit sechs originalen Almgebäuden aus fünf Jahrhunderten besitzt die Glentleiten eine in deutschen Freilichtmuseen einmalige Baugruppe.

Von Kreisbote

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