»Jede Arbeit hat Würde«

Kundgebung des Gewerkschaftsbundes zum 1. Mai

Manfred Unger bei der Veranstaltung am Weilheimer Marienplatz.
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Unter anderem sprach Manfred Unger bei der rund einstündigen Veranstaltung am Weilheimer Marienplatz.

Weilheim – Trotz des eher ungemütlichen Wetters und der für einen Feiertag frühen Stunde fanden sich am 1. Mai einige Interessierte am Marienplatz ein, um den Rednern der Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft!“ zu lauschen.

Vor Ort sprachen unter anderem verschiedene Betriebsräte, Manfred Unger, Vorsitzender des DGB Kreisverband Weilheim, Dritter Bürgermeister Alfred Honisch (Grüne), Helmut Dinter, erster Bevollmächtigter der IG Metall Weilheim, und Betriebsseelsorger Erwin Helmer. Laut Helmer ist die Wertschätzung der Arbeit ein großes Thema. Klatschen alleine reiche aber nicht. Er machte deutlich: „Es gibt keine minderwertige Arbeit oder Jobs – jede Arbeit hat Würde.“ Er habe ein Leben lang gegen die prekären Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie gekämpft. Um diese zu verbessern brauchte es jedoch erst einen großen Skandal. Jedoch würden sich die Verbesserungen leider auf diese Branche begrenzen.

Judith Neumann, Betriebsratsvorsitzende bei Zarges, sagte, dass es aktuell viele Ängste bei den Beschäftigten gebe. Es sei wichtig diese ernstzunehmen. Daher hob sie gerade in dieser Zeit die Bedeutung der Gewerkschaften hervor und dankte für die tatkräftige Unterstützung.

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