Tradition macht Pause

Freinacht und Corona: Polizei wird verstärkt Präsenz zeigen

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Autos mit Klopapier einwickeln ist ein beliebter Scherz während der Freinacht - die muss heuer aber wegen Corona ausfallen.

Region - Auch wenn es eine jahrzehntelange bayerische Freinachts-Tradition ist: "Freinachts-Scherzbolde müssen dieses Jahr leider zuhause bleiben", hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann klargestellt.

"In der Nacht zum 1. Mai Unsinn zu veranstalten, ist kein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen." Herrmann appellierte an alle, sich unbedingt an die Ausgangsbeschränkung zu halten. "Nur dann haben wir die Chance, das Coronavirus bestmöglich einzudämmen. Hier geht es um die Gesundheit Vieler und viel zu oft auch um Leben und Tod. Gerade die Gruppenbildung und die Unterschreitung des Mindestabstands erhöhen deutlich das Risiko, das hochgefährliche Virus weiterzutragen."

Wie der Innenminister deutlich machte, wird die Bayerische Polizei auch bei sonst harmlosem Schabernack in der Freinacht keinen Spaß verstehen: "Das Coronavirus kennt keine Gnade. Wir wollen unnötige Ansteckungen so gut es geht vermeiden." Auch Eltern seien in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich ihre Kinder an die Coronaregeln halten. "Wo es notwendig ist, gibt es mehr Polizeipräsenz und konsequente Kontrollen", kündigte Herrmann an. Dabei unterstützt auch die Bereitschaftspolizei.

Von Kreisbote

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