Bei Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Polling

Verdiente Mitglieder geehrt

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Die neugewählte Vorstandschaft.

Polling – Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Polling standen mitunter einige Ehrungen an.

Zum Ehrenkommandanten ernannt wurde Anton Schöttl. Schöttl ist seit 46 Jahren aktives Mitglied der FFW und war vier Jahre lang zweiter und 21 Jahre erster Kommandant. Bernd Schuster war über 20 Jahre als Gruppenführer tätig und hatte 24 Jahre lang das Amt des Schatzmeisters inne. Er beendet seinen aktiven Dienst und seine Tätigkeit im Feuerwehrverein. Schuster wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Kreisbrandmeister Markus Deutschenbaur verlieh an Schuster im Namen des Staatsministers des Innern, für Sport und Integration, das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Die Geehrten Bernd Schuster (li.) und Anton Schöttl.

In der Versammlung wurden des Weiteren einstimmig die neue Satzung beschlossen und ein neuer Vorstand gewählt. Damit ist der Weg für die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister nun geebnet. Markus Pawlowski (erster Vorstand) und Jörg Haumann (zweiter Vorstand) sowie Ludwig Betz (Schriftführer) wurden wiedergewählt. Neu dabei sind als Kassier Andreas Mayr und Harald Setzwein als Beisitzer, der zukünftig auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantworten wird. Daneben sind die beiden Kommandanten Sebastian Boscolo (erster Kommandant) und Michael Mayr (zweiter Kommandant) im Vorstand vertreten. Pawlowski kündigte an, dass sich der Verein im kommenden Jahr verstärkt um die Mitgliederwerbung kümmern wird. So sind unter anderem ein Mitmachtag und eine Schauübung geplant. Die FFW will nicht nur Jugendliche gewinnen, sondern auch Quereinsteiger ansprechen. Insbesondere solche, die in Polling arbeiten. Denn aufgrund vieler Pendler werde es tagsüber immer schwieriger, mit einer ausreichenden Anzahl von Kräften innerhalb der Hilfefrist von zehn Minuten an den Einsatzort zu gelangen.

Brände, technische Hilfeleistungen unterschiedlicher Art und eine Tierrettung haben die FFW im vergangenen Jahr genauso beschäftigt wie die Beteiligung am Einsatz nach dem Bombenfund am Bahnhof Weilheim. Insgesamt 47 Einsätze wurden bewältigt und zwölf Monatsübungen abgehalten. Dabei absolvierten die 45 Feuerwehrleute circa 550 Einsatzstunden. Zur schnelleren Reaktion bei Hochwasserlagen wurde die Hochwasserpumpe (HWP) an einem neuralgischen Punkt am Tiefenbach stationär aufgestellt und wird im Laufe des Jahres mit einer Einhausung versehen. So ist sichergestellt, dass die HWP im Notfall ohne großen Aufwand in Betrieb genommen werden kann. Zudem wurde ein Pegelmelder am Einlauf des Russengrabens, der die Kommandanten per SMS über hohen Wasserstand informiert, installiert. Boscolo wies im Kommandantenbericht auch auf die Notwendigkeit des vorbeugenden Brandschutzes hin. Eine regelmäßige Begehung bestimmter Objekte in Absprache mit der Gemeinde soll helfen, diese Risiken zu reduzieren.

Von Kreisbote 

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