Weilheims Feuerwehr blickt auf ein intensives, aber erfolgreiches Jahr 2018 zurück

Viele Einsätze und ein gelungener Tag

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Der Vorstand vereint mit den Geehrten. V.li.: Horst Martin, KBI Anton Kappendobler, Markus Deutschenbaur, Sven Nath, Klaus Güthler, Bernhard Hofbeck, Hermann Negele, Mario Simhart, stellvertretender Kommandant Stefan Herbst, Vereinsvorstand Franz Andrä.

Weilheim – Mit 283 Alarmierungen und Sicherheitswachen erreichte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand.

Aus 148 Funkalarmierungen resultierten 108 Brandeinsätze und Technische Hilfeleistungen. 67 Alarmierungen erwiesen sich als Fehlalarme. Damit sank diese Quote auf unter 40 Prozent. Mannschaftsintensive Vorfälle im Berichtsjahr waren die Einsätze beim erneuten Fund einer Fliegerbombe am Bahnhof, innerorts mehrere Brände mit teils erheblichen Sachschäden sowie überörtlich der Dachstuhlbrand im Kloster Rottenbuch.

Im Jahresverlauf gab es auch zwei Tote – ein Suizid mittels Kohlegrill wie auch ein tödlicher Badeunfall am Dietlhofer See, berichtete Kommandant Konrad Bischel in der Dienstversammlung 2019 am vergangenen Freitag. Schmunzeln machte sich beim Punkt „Einfangen eines entlaufenen Hasen“ breit. Immerhin waren hierbei drei Mannschaften etwa eineinhalb Stunden im Einsatz.

Das Jahr hatte auch positive Ereignisse. Herausragend war der „Tag der offenen Tür“ Mitte September. Bei strahlend blauem Himmel verzeichnete die FFW einen neuen Besucherrekord, zu dem sicher auch die umfangreiche Fachausstellung neuer Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge aus vier Regierungsbezirken, spannende Vorführungen aller Beteiligten, wie BRK, Wasserwacht, Rettungshundestaffeln, kräftig beitrugen. Dass an diesem Tage auch noch Nachwuchs gewonnen werden konnte, setzte dem Ergebnis ein Sahnehäubchen auf. Einen Rekord gibt es beim Mannschaftsstand. Mit 96 Aktiven erreichte er zum 31. Dezember 2018 einen Sechsjahreshöchststand.

Zweiter Bürgermeister Horst Martin dankte in seiner Ansprache den Feuerwehrdienstleistenden im Namen der Stadt für das enorme Engagement und versprach auch weiterhin tatkräftige Unterstützung bei ihren Anliegen.

Apropos Leistungsbereitschaft: Der Stundendurchschnitt pro Mann und Jahr betrug 166 Stunden, die Gesamtstundenzahl erreichte 15 404 Einsatzstunden. Für die Stadt bedeutete das umgerechnet eine Kosteneinsparung von rund 576 000 Euro.

Lob kam auch von Kreisbrandinspektor Anton Kappendobler, der die hohe Einsatzbereitschaft würdigte. Kappendobler sprach sich bei den Neueintritten für eine längere Dienstzeit aus. Mit einem „rein und wieder raus“ werde außer Unruhe nichts erreicht.

Geehrt wurden im Rahmen dieser Weilheimer Dienstversammlung langjährige Mannschaften: Sven Nath für 20jährige Dienstzeit bei der FFW, Bernhard Hofbeck, Hermann Negele, Mario Simhart für 25 Jahre und Klaus Güthler für 40 Jahre aktiven Dienst.

Von Georg Müller

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