Die ersten Schritte einer Anwärterin in der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim

"Einstieg in ein Superteam"

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Steffi Helfer beim Empfang der Schutzbekleidung. Re. der stellvertretende Kommandant Stefan Herbst.

Weilheim – Am letzten „Tag der offenen Tür“, zu dem die Freiwillige Feuerwehr im September 2018 eingeladen hatte, stellten sich die Aktiven im Verbund mit benachbarten Hilfsorganisationen (unter anderem BRK, Wasserwacht, Johanniter-Hundestaffel) und mit ihrem Gerät einer Vielzahl von Bürgern vor. Es wurden Einsätze demonstriert und die Ausrüstungen gezeigt.

Ein zweites Ziel war die Anwerbung von Nachwuchs. Damals meldeten sich spontan zehn Interessenten. Alle wurden zum Infoabend eingeladen. Gekommen und dabei geblieben sind sieben. Eine von ihnen ist die 31-jährige Bürokauffrau Steffi Helfer aus Weilheim. Seither hat die Feuerwehranwärterin eine Menge über die Organisation gelernt, theoretisch und praktisch. Mit im Ausbildungsprogramm waren die Unterweisungen über Gesetzesgrundlagen, Schutz- und Einsatzbekleidung, Einsatz- und Löscharten sowie das Verhalten in der Öffentlichkeit. Besonders aufregend waren die ersten Gruppenübungen. Hier ging es für den Nachwuchs um Dinge, wie das Kennenlernen der Löschfahrzeuge, welche Ausrüstung wo verstaut ist, wie sie bedient wird und erste Löschübungen.

Bis vor zwei Jahren war die Feuerwehr für Steffi Helfer noch kein großes Thema. Der Auslöser für ihr Engagement war die Technik. „Die großen Löschfahrzeuge haben mein Interesse geweckt. Das hat sich bei mir irgendwie immer mehr gefestigt. Später kam der Wunsch, Brände zu löschen und Menschen zu helfen, hinzu“, sagte sie. „Meine Freunde und Arbeitskollegen haben mich bestärkt. Beim Tag der offenen Tür habe ich mich gemeldet und bin dabei geblieben. Die Kameraden im Team waren freundlich und hilfsbereit. Wir waren sofort beim ‚Du‘. Das hat bei mir auch Hemmungen abgebaut. Wir haben ein Superteam. Ich bleibe dabei“, erzählte sie im Gespräch vor einer Gruppenübung.

Der Kreisbote wird den Ausbildungsgang von Steffi Helfer und ihren neuen Kameraden weiter begleiten und über ihre Erfahrungen berichten.

Von Georg Müller

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