Konzept für Oberhauser Friedhof

Kirchenverwaltung und Gemeinde arbeiten Hand in Hand

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Sankt Mauritius.

Oberhausen – Der Friedhof um die Pfarrkirche St. Mauritius soll einem neuen Gestaltungskonzept unterzogen werden.

Das Bockhorner Büro für Landschaftsarchitektur Lex Kerfers aus dem Landkreis Erding präsentierte Anfang April erste Vorschläge. Der Oberhauser Gemeinderat nahm den Entwurf für das Friedhofsgestaltungskonzept nun in seiner Mai-Sitzung einstimmig an, wie der zweite Bürgermeister Rudolf Sonnleitner mitteilte. Die Kirchenverwaltung von St. Mauritius, die für den Gottesacker direkt um die Pfarrkirche zuständig ist, und die Gemeinde, die für die weitere Anlage mit Terrassen- und Urnengräbern sowie für das Aussegnungsgebäude die Verantwortung trägt, wollen hier Hand in Hand arbeiten.

In einer Ist-Analyse fielen mehrere Defizite auf. So stellt die Anlage vor allem Menschen mit einer Gehbehinderung vor große Probleme. Daneben ist die Aufenthaltsqualität unter anderem durch fehlende Ruhebänke nicht besonders hoch. Das Material der bestehenden Stufenanlage lässt aktuell Verbesserungen zu, gleiches gilt für die gesamte Beleuchtung. Der Müll- und Grünmüllablageplatz ist voll einsehbar, und es ist keine öffentliche Toilette vorhanden.

Nach der Präsentation waren sich Kirchenpfleger Gustav Fieger, die Kirchenverwaltungsmitglieder Josef Lichtenauer, Alfred Büschl und Sieglinde Liebscher mit den anwesenden Gemeinderäten einig, dass ein erster, guter Ansatz vorliegt. Die Aufgaben wie die Verbesserung der Erreichbarkeit, die Steigerung der Aufenthaltsqualität und die Verbesserung der Versorgung mit Leuchten und Wassertrögen sowie ein Vorschlag zur Erweiterung der Anlage seien schlüssig geplant.

Als wichtigste Maßnahme wird die Verbesserung der Eingangssituation vom Kirchplatz her angesehen. Hier verwies Behindertenbeauftragte Anneliese Reichert-Schwaiger auch auf die Begehung durch den Ortsverband des VdK mit mehreren Gemeinderatsmitgliedern. Sonnleitner setzte parallel dazu eine öffentliche Toilette auf die Prioritätenliste. Bürgermeister Thomas Feistl ist die Erweiterung der gesamten Anlage ein großes Anliegen.

Ausgestattet mit ersten Kostenanalysen für die verschiedene Bauabschnitte wird nun Feistl mit der Städtebauförderung in Verbindung treten und eventuelle Fördermaßnahmen abklopfen. Letzteres will die Kirchenverwaltung bei der Diözese erreichen.

Wenn diese Ergebnisse vorliegen, werden die diversen Bauabschnitte zunächst noch abgestimmt und dann beiden Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt. „Der Stein ist jetzt im Rollen“, sagte Feistl.

Von Kreisbote

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