Gut Dietlhofen um eine Attraktion reicher

Für mehr Summ und Brumm - 25 000 Bienen ziehen in den Swiss Tree Observer

Peter Maffay und Georg Nagl am neuen Swiss Tree Observer
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Peter Maffay und Bio-Imker Georg Nagl, bestaunen den Einzug der Bienen in den neuen Swiss Tree Observer.

Weilheim – Seit einigen Jahren steht auf dem Gelände der Peter Maffay Stiftung Gut Dietlhofen am Rand der Streuobstwiese ein Bienenstand und ein Bienen-Info-Pavillion des Tautinger Bio-Imkers Georg Nagl.


Dieser betreut im Rahmen von sogenannten Bienenpatenschaften die Völker und ermöglicht den Paten und anderen Interessierten ungewöhnliche Einblicke ins Bienenleben. Als krönenden Abschluss im Bienenjahr, werden die Honigwaben geschleudert und ein Glas Honig an jeden Bienen-Paten übergeben.

Nun ist dieser Standort um eine Attraktion reicher, denn ein Swiss Tree Observer wurde erhöht zwischen einer Baumgruppe angebracht. Dieser Bienenbeobachtungsbaum wurde – angeregt durch den Schiffer Tree – in vielen Aspekten dem natürlichen Lebensraum der Bienen nachempfunden und dient vielmehr dem artgerechten Halten von Honigbienen als dem imkerlichen Honigernten.

Durch das zusätzlich eingefügte Beobachtungsfenster aus Plexiglas bietet sich ein unvergesslicher und völlig gefahrenloser Einblick in das Innenleben des Bienenvolks, was besonders für die Führungen für Schulen, Kindergärten und Interessierte hervorragend ist. Auch ist die Möglichkeit gegeben, das Bienenvolk im Notfall zu unterstützen, zum Beispiel bei Futtermangel oder zu hohem Milbenbefall.

Wie es der Zufall wollte, schwärmte kurz zuvor eines der dort aufgestellten Völker und so sicherte dieser Schwarm auch gleich die Besiedelung des Bienenbaum-Modells. Das auf Dietlhofen geschwärmte Volk hatte annähernd drei kg Bienen – was circa 25 000 Bienen entspricht.

Ein ganz besonderes Schauspiel konnten Maffay und die anwesenden Personen miterleben, als Nagl den Bienenschwarm über eine provisorisch angebrachte Rampe durch das kleine Flugloch in circa zwei Meter Höhe einziehen ließ.

Über 40 Bienenpaten unterstützen inzwischen das Bienenprojekt auf dem Bioland-Hof, wo für Insekten ein wahres Paradies zur Verfügung steht – kilometerlange vielfältige heimische Heckengehölze, Streuobst – und zweimahdige Blühwiesen. Auch die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung sowie die vielen Allee-Bäume und Kleingärten in der nahen Stadt Weilheim bieten für die Bienen ein geregeltes, abwechslungsreiches Nahrungsangebot übers komplette Jahr.

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Von Miriam Reith

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