"Drittes Peißenberger Gardetreffen" zog 20 Tanzgruppen und jede Menge Publikum an

Farbenfrohes Spektakel mit toller Akrobatik

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Auftritt der Frohsinn-Minigarde und dem Nachwuchs-Prinzenpaar „Anna von der Bachstraße“ und „Christoph von der Iblherstraße“.

Peißenberg – „Mensch, ist das ein Bild.“ Thomas Rößle, der Vorstand des Faschingsvereins „Frohsinn 2000“, kam am vergangenen Sonntag beim „Dritten Peißenberger Gardetreffen“ aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus, als beim gemeinsamen Einmarsch der Kinder- und Jugendgarden auf einmal rund 200 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne standen.

20 Gardegruppen aus dem Landkreis und darüber hinaus boten den ganzen Tag über in der Tiefstollenhalle ein farbenprächtiges und unterhaltsames Tanzspektakel.

Gardetreffen Peißenberg 2017

Rößle sparte bei der offiziellen Begrüßung wie schon im Vorjahr nicht mit Superlativen. Da wurde das Oberland kurzerhand zur „Faschingshochburg“ ausgerufen und die „gigantische Stimmung“ unter den zahlreichen Besuchern gerühmt: „10.30 Uhr in Peißenberg – da geht es zu wie beim Weiberfasching, wenn die Männergarde kommt“, scherzte Rößle.

Die Männergarde war aber wie die großen Prinzengarden erst am Abend dran. Den Auftakt am Vormittag absolvierten die Kinder- und Jugendgarden vom „Frohsinn 2000“, „OK Penzberger Fasching“, TSV Iffeldorf, Faschingsclub Hohenfurch, ASV Habach sowie die Peißenberger Mondgarde und die Kinder- und Teeniegarde aus Bichl.

Am Abend traten unter anderem die „Frohsinn“-Prinzengarde, die Faschingsgesellschaften Schongau und Geltelonia sowie die Prinzengarde Sindelsdorf und der Faschingsclub Schwabsoien auf. Die Tiefstollenhalle bot dafür eine perfekte Location. Die geräumige Bühne mit ihrem schwarzen Vorhang als Hintergrund, brachte die Glitzerkostüme der Tanzakteure wunderbar zur Geltung.

Beeindruckend an den Auftritten waren aber vor allem die akrobatischen Einlagen und die Synchronität, mit der die Choreographien aufs Parkett gezaubert wurden. Dafür gab´s vom Publikum jede Menge Applaus.

Obwohl beim Peißenberger Gardetreffen, wie schon in den Vorjahren, ganz bewusst auf eine Prämierung verzichtet wurde und der Spaß im Vordergrund stand, Patzer wollte sich keine Gruppe leisten. „Mir schlottern die Knie. Man will halt immer der Beste sein“, gestand Frohsinn-Trainerin, Lisa Rauh, kurz vor dem Auftritt ihrer „Minis“. Die spulten ihr Showprogramm aber ganz routiniert herunter. „Ich bin da viel nervöser als die Mädels und unser Junge. Die sind schon richtige Profis“, so Trainerin Rauh über ihre Schützlinge.

Von Bernhard Jepsen

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