Gegen Komasaufen Urkunden für engagiertes Volksfestpersonal

Festwirt Peter Schöniger (oben re.) und das in Sachen Jugendschutz geschulte Festzeltpersonal. Petra Regauer, Gesundheitsamt (2. Reihe re.) und Hans Stibich (2. Reihe 2. v. re.) vom Veranstaltungsbüro der Stadt Weilheim überreichten Urkunde und Geldpreis an die Chefbedienung der Festhalle Bayernland, Rosi Fesselmeier (2. Reihe 3. v. re.). Foto: Privat

Seit einigen Jahren arbeiten die Stadt Weilheim und Veranstalter größerer Festivitäten mit Aktionen und Präventivmaßnahmen gegen das vorsätzliche „Rauschtrinken“ und das „Komasaufen“ bei Jugendlichen eng mit dem Gesundheitsamt Weilheim zusammen.

Ein herausragendes Beispiel ist das Weilheimer Volksfest. Dort ist es dem Gesundheitsamt und dem Jugendbeamten der Polizei gelungen, mit Schulungen der Festbetreiber, der Festwirtsleute und ihrem Bedienungspersonal sowie der Sicherheitskräfte die Zahl der Jugend- lichen, die alkoholbedingt in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, deutlich zu senken. Mit Aktionen wie „No alk for kids“ oder „Wir geben Halt“ versuchen alle Beteiligten, den Alkoholmissbrauch einzudämmen und gerade die oft noch minderjährigen Jugendlichen über die Folgen der „Saufgelage“ aufzuklären. Durch gezielte Schulungen, fachlich fundierte Aufklärung und den engagierten Einsatz der Veranstalter konnten schon in kurzer Zeit außergewöhnliche Erfolge erzielt werden. Nach der diesjährigen Jugendschutz-Schulung überreichte Petra Regauer vom Gesundheitsamt dem Personal auf dem Weilheimer Volksfest eine Urkunde für ihr Engagement und einen Geldpreis in Höhe von 200 Euro.

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