"Es geht etwas verloren" – Jugendparlament verabschiedet sich – Neue Kandidaten gesucht

Bürgermeister Markus Loth verabschiedete das Jugendparlament. V. li. Maxim Ostaptchuk, Riccardo Mangano, Lara Todorova, Michael Bertram und Tobias Huber. Foto: Jazbec

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ALMA JAZBEC, Weilheim – Einige Mitglieder waren mehr als vier Jahre im Jugendparlament (JuPa) tätig. Für viele ist die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen. Bürgermeister Markus Loth verabschiedete in der jüngsten Stadtratssitzung das fünfte Weilheimer JuPa. „Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Sie haben einen erheblichen Teil ihrer Zeit eingebracht, um Projekte wie die Weilheimer Rocknacht oder das Schulprojekt ‘Kommunalpolitik’ auf die Beine zu stellen“, bedankte sich Loth. In den letzten Jahren hatte das JuPa mit den Stadträten an Themen wie „Jugendhaus“, „Skaterpark“ und „Graffity“ gearbeitet. Sie organisierten im Januar die „Rocknacht“, welche bei den Jugendlichen sehr beliebt ist. Darüber hinaus war das JuPa in verschiedenen Gremien, wie dem Kuratorium des Jugendhauses „Come In“, vertreten. Verstärkt setzten sich die Mitglieder für die Lockerung der 95-Dezibel-Regelung bei Konzerten ein. Unterstützung bekamen die Skater bei ihrer Initiative für die Sanierung des Skaterplatzes. Als Dank für die gute Zusammenarbeit erhielt jedes Mitglied von der Stadt einen Gutschein. Michael Bertram war über fünf Jahre im JuPa tätig. Der erste Vorsitzende bedankte sich bei den Stadträten und beim Bürgermeister für die Unterstützung. Etwas lag ihm aber noch auf dem Herzen: „In Weilheim gibt es keinen richtigen Veranstaltungsplatz für Jugendliche. Die Hochlandhalle ist aus finanzieller Sicht ungünstig, aber die Bedürfnisse sind da. Das sollte man im Auge behalten.“ Bis jetzt haben sich keine Kandidaten zur Wahl ins Jugendparlament aufstellen lassen. Stadträtin Petra Arneth­-Mangano be­dauert das sehr: „In Weilheim geht etwas verloren, was hart erkämpft worden ist.“ Aber Lora Todorova und Riccardo Mangano möchten weitermachen. Im Herbst treffen sie sich mit Jugendreferentin Petra Regauer zu einem Gespräch und bis dahin heißt es gezielt nach Kandidaten suchen.

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