Ein Ort geistiger Einkehr – "Gmünder Hof" soll renoviert und als Pilgerunterkunft genutzt werden

Eine günstige Übernachtungsmöglichkeit für Pilger, Schulklassen und ein Ort für Tagesveranstaltungen von Gruppen aus den umliegenden Pfarreien soll auf dem „Gmünder Hof“ entstehen.

Die Katholische Kirchenstiftung Mariae Himmelfahrt hatte bei der Stadt einen Antrag gestellt, den Flächennutzungsplan für das Anwesend an der B2 am Ortsausgang Weilheims in Richtung Murnau zu ändern, um dort ein solches Zentrum schaffen zu können. Geplant ist, das Wohnhaus zu renovieren und die Stallung auszubauen. Das Konzept sieht vor, dass das Gebäude nach dem Umbau von zwei Franziskanerschwestern bewirtschaftet und als Unterkunft zur Verfügung gestellt wird. Es soll ein Wohnhaus entstehen, mit Küche, Gemeinschaftsraum, sechs Schlafräumen, sanitären Anlagen für 20 Personen, Gebetsraum und einem Obstgarten mit Streuobstwiese und Laubwald. Die letzte Bewohnerin, Elisabeth Gmünder, hat den Hof nach ihrem Tod der Stadtpfarrei vererbt, mit der Auflage, diesen für kirchliche und soziale Zwecke zu nutzen. Ziel der Pfarrei ist es, die Einfachheit der Hofanlage zu erhalten und einen Ort zu gestalten, der Möglichkeiten zu Rückzug und geistiger Einkehr bietet. Derzeit ist das Anwesend nicht an die öffentliche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung angeschlossen. Es wird durch eine Quelle mit Frischwasser versorgt. Im Stadtrat stimmten alle Räte dafür, dass das Anwesend auf diese Weise genutzt werden soll. „Das Konzept ist verträglich für die Landschaft und sinnvoll für die Öffentlichkeit“, befürwortete Stadtrat Rupert Pentenrieder (BfW) den Vorschlag der Pfarrei.

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