Bündnis demonstriert gegen soziale Ungerechtigkeit 

100 Geldsäcke auf Weilheimer Marienplatz

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Die Geldsäcke stehen symbolisch für die ungleiche Verteilung des Reichtums.

Weilheim – 100 Geldsäcke wurden am Montag Nachmittag bei einem Demonstrationszug vom Regionalzentrum St. Anna auf den Weilheimer Marienplatz gebracht und mit Pfiffen und Transparenten die „ungerechte Verteilung des Vermögens in Deutschland“ kritisiert.

Ein Bündnis aus Katholischer Arbeitnehmerbewegung, IG Metall, ver.di, Deutschem Gewerkschaftsbund, Katholischer Betriebsseelsorge (KAB) und Christlicher Arbeiterjugend wollte mit dieser symbolischen Aktion zeigen, dass „die Reichen in unserer Gesellschaft immer reicher werden“. Hauptkritikpunkt der Demo war der Umgang der Bundesregierung mit dem jüngsten Armuts- und Reichtumsbericht. Armutsprobleme würden kleingeredet, die Wirklichkeit verbogen, und viele Menschen müssten für Hungerlöhne arbeiten, schallte es aus dem Mikrofon. „Gerechtigkeit sieht anders aus“, empörte sich Andreas Kohl von der KAB. An der zehnten Sozialaktion des Bündnisses hatte sich auch eine Gruppe von SchülerInnen aus den 6. und 7. Klassen des Weil­heimer Gymnasiums beteiligt. Die Jugendlichen hatten sich im Religionsunterricht mit der Thematik Armut auseinandergesetzt.

Von Maria Hofstetter

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