Feierliches Gelöbnis zum Eintritt in die Bundeswehr auf dem Oberhausener Sportgelände

Ein Zahnrad im Uhrwerk

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Das Ablegen des Eides bei der Gelöbnisfeier in Oberhausen war für die Rekrutinnen und Rekruten ein besonderes Ereignis.

Oberhausen – „Sie sind erst seit 14 Diensttagen bei der Bundeswehr und haben schon einiges hinter sich gebracht“, wandte sich Oberstleutnant Jürgen Eckert bei der Gelöbnisfeier in Oberhausen an die 147 freiwillig Wehrdienstleistenden und Soldaten auf Zeit. Als Beispiele führte er neben dem Lernen der Dienstgrade das richtige Einräumen eines Spints und die Sanitätsausbildung an.

Bei Kaiserwetter hatten in der vergangenen Woche zahlreiche Gäste und Besucher auf dem Sportplatz in Oberhausen die Feier mitverfolgt, die vom Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen musikalisch gestaltet worden war.

Am meisten gefordert werden die Rekruten in dem Teil ihrer Grundausbildung, der jetzt vor ihnen liegt und unter anderem die Waffen- und Schießausbildung, den Gefechtsdienst und das Biwakieren im Freien beinhaltet, führte Kommandeur Eckert aus. Die Kameradschaft in der Gruppe und ihr Wille, so Eckert weiter, werden ihnen helfen, körperliche und geistige Herausforderungen zu meistern, bis sie in acht Wochen ihre Grundausbildung mit der Rekrutenbesichtigung abschließen. Sie sind dann, wie alle Soldaten, sozusagen ein Zahnrad im Uhrwerk, um den Auftrag der Bundeswehr und die daraus abgeleiteten Aufgaben bestmöglich ausführen zu können.

Der Oberhausener Bürgermeister Thomas Feistl hieß das Führungsunterstützungsbataillon 293 aus Murnau und das Gebirgsjägerbataillon 233 aus Mittenwald willkommen und gratulierte zur bestandenen Grundausbildung. Er freute sich, das feierliche Gelöbnis durch die Patenschaft zwischen der dritten Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 293 und der Gemeinde in Oberhausen abhalten zu können.

Auch die Bundeswehr, stellte Feistl in seiner Ansprache fest, sei in der digitalen Welt mit all ihren Facetten angekommen, wie die Aufgaben des Murnauer Bataillons zeigen, das einen wichtigen Beitrag bei der sicheren, verschlüsselten Datenübertragung sowie der Kommunikation via Satellit und weitreichender Funkverbindungen leiste.

Von Kreisbote

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