Gelungener Neustart – "Lutz United" von "Real Istanbul" bei Weilheimer Stadtmeisterschaften entthront

Der Neustart ist gelungen. Nach einem Jahr Pause feierten die Weilheimer Stadtmeisterschaften der Hobby-Kicker mit zwanzig Teams ein erfolgreiches Comeback. Bei der 24. Auflage des Bewerbs gab es einen neuen Standort und viele neue Mannschaften.

Eines blieb jedoch unverändert. Der letzte Sieger kann seinen Titel einfach nicht verteidigen. Dabei stand „Lutz United“, der Meister aus 2008, erneut im Endspiel. Dort musste sich die Truppe um den ehemaligen Weilheimer Matthias Schelle jedoch dem Team von „Real Istanbul“ mit 2:4 beugen. Platz drei in einem spannenden Match ging nach Siebenmeterschießen an Mineralöl Harrer, bei denen Salvatore Scolaro in der entscheidenden Phase im Kasten stand und dem die wichtigen Paraden zum 10:9 Sieg gegen „Breath United“ gelangen. Sowohl Turnierchef Sebastian Winkler als auch TSV-Fußballchef Timo Schlosser zogen hinterher ein positives Fazit. „Die Atmosphäre im Stadion war super. Insgesamt sind wir sehr zufrieden“, meinte Schlosser, der eine Fortsetzung im nächsten Jahr fest im Auge hat. „Die Spiele verliefen alle sehr fair“, ergänzte Winkler. Nur ein Streit über die Anzahl der erlaubten „Profis“, bei jeder Mannschaft sind zwei aktive Vereinsspieler zugelassen, sorgte für etwas Missstimmung. Das Team der „Kacheln“ trat gleich mit vier davon an, was zu Protesten des Viertelfinalgegner „Breath United“ führte. Nach Intervention der Turnierleitung zogen sich die „Kacheln“ schließlich freiwillig zurück. Die Viertelfinals selbst wurden erst nach einer zweistündigen Unterbrechung wegen des WM-Spiels der deutschen Mannschaft fortgeführt. Den Sieg der Löw-Truppe verfolgten rund 200 Fußballfans beim Public Viewing im TSV-Vereinsheim. „Die Stimmung war toll“, freute sich Winkler wie alle anderen auch über den Erfolg gegen England. Danach ging es aber wieder auf den beiden Plätzen im Stadion an der Pollinger Straße rund. Nach zum Teil spannenden und hart umkämpften Partie standen schließlich die beiden Endspielteilnehmer fest. Trotz der fortgeschrittenen Stunde und des langen Turniertags - das erste Spiel fand um 9 Uhr und das letzte kurz vor 20 Uhr statt – gaben beide Finalisten noch einmal Vollgas. „Lutz United“ ging zunächst in Führung. „Real Istanbul“ schlug dann aber mit einem Doppelschlag zurück. In der zweiten Hälfte verfügten sie schließlich auch über die größeren Reserven, so dass ihnen noch zwei Treffer zum Turniersieg gelangen. Freuen durften sich aber nicht nur die Erstplatzierten von „Real“, auch Max Habermeier hatte Grund zum Strahlen. Der Nachwuchsfußballer entschied das Torwandschießen im Rahmenprogramm für sich und ging mit einem Nationalmannschaftstrikot nach Hause.

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