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Gemeinderat Wessobrunn diskutiert über Mitteilungsblatt

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Von: Roland Halmel

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Mitteilungsblatt Wessobrunn
Der Wessobrunner Gemeinderat beschäftigte sich zuletzt mit dem Thema ob Werbung im Mitteilungsblatt erscheinen soll oder nicht. © Halmel

Wessobrunn – Kurz vor Weihnachten erschien in Wessobrunn die letzte Ausgabe des gemeindlichen Mitteilungsblatts im letzten Jahr.

In der Dezember-Sitzung beschäftigte sich auch der Gemeinderat mit dem Info-Heft. Die Frage war dabei ob neben Berichten aus dem Ratsgremium, der Gemeinde im allgemeinen, dem Kindergarten, der Schule oder den Vereinen sowie Bildern von Brautpaaren, Jubilaren oder neuen Erdenbürgern auch noch Werbung stehen soll.

„Einheimische sollen im Info-Blatt werben dürfen, aber im überschaubaren Rahmen“, plädierte Franz Erhard für diese Möglichkeit, allerdings mit gewissen Einschränkungen. „Ich bin auch für Werbung, sie darf aber nicht zu groß werden“, argumentierte Richilde Kölbl in eine ähnliche Richtung. Noch weiter ging Leonhard Reßler, der Werbung ohne große Reglementierung zulassen würde. „Wenn wir ein Regelbuch dafür festlegen, wäre der Aufwand auch viel zu groß“, ergänzte Max Obholzer. „Eine einheimische Firma muss in unserem Mitteilungsblatt nicht unbedingt werben, die kennt man“, meinte indessen Gerlinde Sterr. Strikt dagegen war Michael Geburek: „Ich würde keine Werbung zulassen“.

Einen Kompromissvorschlag brachte schließlich Mirjam Kopp ein, die das Mitteilungsblatt, das regelmäßig einen Umfang von 60 und mehr Seiten hat, erstellt. „Vor Weihnachten wäre es vielleicht eine Idee den lokalen Firmen, die für das Fest etwas anbieten, die Möglichkeit zu geben, dafür zu werben“, erklärt Kopp. Die Idee wurde dann auch bei der Abstimmung aufgegriffen. Mehrheitlich entschied der Rat als Probelauf im Jahr 2022 einmalig zwei Seiten des Infoblatts unentgeltlich für Werbung von einheimischen Firmen zur Verfügung zu stellen.

„Die können dann mit ihrem Logo zur Weihnachtszeit für Gutscheine oder ihre Dienste werben“, erklärte Bürgermeister Georg Guggemos auf Nachfrage. Die zweite Variante, die zur Abstimmung kam, keinerlei Werbung zu erlauben, fiel dagegen durch.

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