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Nachhaltig wirtschaften

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Bürgermeister Hans-Jörg Birner und Wilfried Knorr, mit Moderatorin Antje Novoa (stehend), informierten die zahlreich erschienenen Besucher. © Emanuel Gronau/Privat

Peißenberg/Paterzell – Zwei Mal „volles Haus“ bekam Bürgermeister Hans-Jörg Birner (CSU) aus Kirchanschöring bei Veranstaltungen der Weilheimer Gemeinwohl-Ökonomie Gruppe.

Die Kommune am Waginger See ist Deutschlands erste Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) Gemeinde mit auditiertem Zertifikat. Wie es dazu kam und welche Wege bis zum GWÖ-Zertifikat beschritten wurden, erläuterte Bürgermeister Birner an einem Nachmittag im Peißenberger Rathaus den drei im GWÖ-Prozess befindlichen Gemeinden Wessobrunn, Wielenbach und Peißenberg sowie weiteren AmtskollegInnen und Verwaltungsangestellten aus der Region.

Von weit über die Landkreisgrenzen von Weilheim- Schongau hinaus waren die Besucher zu zwei weiteren GWÖ-Vorträgen am Abend nach Paterzell in den Gasthof Eibenwald gekommen. Bürgermeister Birner zeigte auf, wie der Prozess seiner Gemeinde zur ersten Gemeinwohl-Bilanz war und wie sie die Schwerpunkte der Ortsentwicklung auf Nachhaltigkeit und sozialem Miteinander ausgerichtet haben. Welche Auswirkungen auf das Leben und Arbeiten die GWÖ im Diakoniedorf Herzogsägmühle hat, das ebenfalls GWÖ-bilanziert ist, berichtete dessen Leiter Wilfried Knorr. Er forderte die Zuhörer auf, sich aktiv daran zu beteiligen, dass die Säulen der Gemeinwohl-Ökonomie stärker in der Politik zum Tragen zu kommen. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an die beiden Vorträge an.

Von Kreisbote

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