Mut und Geschick – Staatspreis für Bäuerinnen des Milchfrühlings

Preisverleihung im Hofbräuhaus (v. li.): Rottenbuchs Bürgermeister Andreas Keller, Maria Heinritzi und Elisabeth Doll von der Naturküche Wieshof, stellvertretende Kreisbäuerin Brigitte Albrecht, Kreisbäuerin Silvia Schlögel (Milchfrühling), Landesbäuerin Annemarie Biechl und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Foto: Privat

Für ihre beispielhaften unternehmerischen Leistungen sowie kreative und innovative Geschäftsideen hat Land- wirtschaftsminister Helmut Brunner zwölf bayerische Bäuerinnen als „Unternehmerin des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

„Mit Ideenreichtum, Mut und Geschick haben Sie neue Tätigkeitsfelder und zusätzliche Einkommensquellen für ihre Betriebe erschlossen“, sagte der Minister bei der Preisverleihung im Münchner Hofbräuhaus. Die Bäuerinnen seien damit Vorbilder und wichtige Impulsgeber für weitere zündende Geschäftsideen. Und die sind laut Brunner für die Sicherung der Höfe und den Erhalt eines vitalen ländlichen Raums von unschätzbarem Wert. Aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wurden die Bäuerinnen des Pfaffenwinkler Milchfrühlings mit dem Staatspreis in Höhe von 500 Euro geehrt. Ein mit ebenfalls 500 Euro dotierter Sonderpreis ging an die Kooperation „Naturküche Wieshof“. Eine Beschreibung der Projekte, auch aus anderen Landkreisen, gibt es unter www.landwirtschaft.bayern.de. An dem alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerb konnten sich Bäuerinnen beteiligen, die selbst einen Betriebszweig managen oder eine land- oder hauswirtschaftliche Einkommenskombination geschaffen haben. Teilnehmen konnten aber auch Kooperationen von Unternehmerinnen, die ländlich-hauswirtschaftliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Eine unabhängige Jury wählte die Preisträgerinnen aus insgesamt 30 eingereichten Bewerbungen aus. Bewertet wurden Geschäftsidee, Arbeitsorganisation, Marketingmaßnahmen, wirtschaftlicher Erfolg und die Bedeutung des Unternehmens für den ländlichen Raum.

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