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Grüne stellen Antrag – Mit Änderungen beschlossen

Glyphosatfreier Landkreis?

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Vier Kreisräte stimmten dagegen.

Landkreis – Bei diesem Thema scheiden sich auch in Weilheim-Schongau die Geister: Glyphosat.

In der letzten Sitzung des Kreistages stellte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag, in dem sie mitunter forderte, auf landkreiseigenem Gelände (auch verpachtet) auf den Einsatz von glyphosathaltigen Spritzmitteln sowie aller Pestizide zu verzichten. Des Weiteren solle darauf hingewirkt werden, auf den Flächen der Landkreisgemeinden, in privaten und kirchlichen Gebieten (insbesondere zum Beispiel Hausgärten und Friedhöfe) sowie auf den Flächen der Betreiber von Bahnstrecken kein Glyphosat und keine Pestizide zu verwenden. Außerdem forderte die Fraktion, auf landwirtschaftlichen Flächen den Einsatz von Glyphosat und Pestiziden weiter zu reduzieren. Zu alternativen Bewirtschaftungsmethoden sollten die Landwirte vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten informiert und beraten werden.

Er wolle nicht auf die Landwirte los gehen, betonte Karl-Heinz Grehl (Bündnis 90/Die Grünen), allerdings könne es so wie in den letzten Jahren nicht weiter gehen. Landrätin Andrea Jochner-Weiß stand dem Antrag grundsätzlich positiv gegenüber, allerdings werde sie sich „hüten“, den Landwirten Vorschriften zu machen. Gar nichts abgewinnen konnte ihm Wolfgang Scholz (CSU). In der Landwirtschaft würde man sich gegenseitig anerkennen, auch wenn man bei dieser Thematik nicht der selben Meinung sei, und respektieren. Daher sei es falsch, von außen einen Spalt dazwischen zu schlagen. Scholz bat seine Kreistagskollegen, diesem Antrag nicht zuzustimmen.

Letztendlich wurde er mit vier Gegenstimmen, unter ihnen die von Scholz, beschlossen. Allerdings wurden die Pestizide herausgestrichen, da dieser Begriff einen zu großen Rahmen umfassen würde, so Jochner-Weiß. Zudem wurde bei den landwirtschaftliche Flächen die Formulierung „weiter reduziert“ durch „sinnvoll eingesetzt“ ausgetauscht.

Von Sofia Wiethaler

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