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Kiwanis Club spendet Förderverein »Gmünder Hoffnung« 1500 Euro

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Vor dem zu sanierenden Backhäusl: Die Vorstände beider sozial tätigen Vereine und MdL Harald Kühn mit Scheck. Hi.mi.: Marion Lunz-Schmieder, Günter Meck, Dr. Johannes Langer. © Georg Müller

Weilheim – Auf dem Gelände des vom Verein „Die Brücke“ betriebenen „Gmünder Hofs“ wird gebaut und geplant. Jüngstes Projekt ist das marode ehemalige Backhaus. Neben der optischen und baulichen Auffrischung soll der historische Backofen saniert werden und eine kleine Werkstatt entstehen. Geschätzte Kosten: 25 000 Euro.

Der „Kiwanis Club“ Garmisch-Partenkirchen schob das Vorhaben mit einer 1 500 Euro-Spende an den Förderverein „Gmünder Hoffnung“ an. Eingefädelt wurde die Idee nach einem Vortrag von Bezirksrätin Alexandra Bertl (CSU) im Club. Weitere Spenden erhofft sich der Förderverein von einem Benefizkonzert mit Weilheims bekanntem Kirchenmusiker Jürgen Geiger im Herbst.

Der „Kiwanis Club“ GAP ist Element einer weltweiten Organisation von Freiwilligen, die sich unter dem Motto „Wir helfen den Kindern dieser Welt“ konfessionsfrei und überparteilich für das Wohl von Kindern, Jugendlichen und der Gemeinschaft einsetzen. Der Club hilft hauptsächlich regional aber auch international. Während das Projekt „Backhäusl“ sich im Planungsstadium befindet, ist ein größeres Vorhaben in vollem Gange. Die ehemalige Stalltenne wurde abgerissen und wird zu einem Gebäude mit Gruppenräumen für pädagogische Arbeit, Küche und einem Raum für Hofprodukte neu aufgebaut.

250 000 Euro hatte der Verein bei „Leader“ beantragt und in voller Höhe erhalten. Die Organisation sah alle Vorbedingungen – Jugendhilfe, Erhalt ländlichen Kulturguts, ehrenamtliche Arbeit – erfüllt. Die „Brücke“ Weilheim betreut in den Landkreisen Weilheim-Schongau, GAP und Bad Tölz-Wolfratshausen bis zu 400 Jugendliche im Rahmen pädagogischer Maßnahmen. Davon finden einzelne Einheiten auch auf dem „Gmünder Hof“ in Weilheim statt.

Von Georg Müller

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