Gold und Doppelsilber für Penzinger

Mit Medaillen in den Taschen sind die beiden Penzinger Ausnahmeathleten Verena Ruile und Matthias Peischer von den Eisstock-Europameisterschaften aus dem österreichischem Klagenfurt zurückgekehrt. Ruile errang im Teamzielwettbewerb die Goldmedaille, Peischer erkämpfte sich im Teamzielwettbewerb und im Mannschaftswettbewerb Silber. In den Einzelwettbewerben belegte die Schützin den 6. und der Schütze den 8. Platz.

Auf die Reise nach Kärnten im Mannschaftsbus ging es für Ruile und Peischer schon letzten Mittwoch. „Solange die Noten einigermaßen stimmen, bekommen wir eigentlich immer von unseren Schulen problemlos frei“, lobt der 18-jährige Schüler, der zurzeit die 12. Klasse der Fachoberschule Landsberg besucht, seine Schule. Dem stimmt auch Verena Ruile, Zehntklässlerin am G8 des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums in St. Ottilien, zu: „Der Spagat zwischen Schule und Spitzensport ist nicht immer ganz einfach. Beides ist sehr zeitintensiv, aber wenn man Unterstützung von der Schule bekommt, kann man das auch hinbekommen.“ Angekommen in Österreich, standen am Donnerstag standen zunächst Training und Materialkontrolle auf dem Plan, ehe die ersten Wettkämpfe im Zielschießen Einzel begannen. Verena sicherte sich mit 266 (133/133) Punkten den 6. Platz und das damit gesteckte Ziel Finale der besten Acht genauso wie Matthias der mit 287 (142/145) Punkten auf dem 8. Platz landete und damit bester deutscher Teilnehmer war. Beide konnten beim am Finale am Freitag mit ähnlich konstanten Leistungen (Ruile 260 (124/136), Peischer 288 (126/162) ihre guten Platzierungen halten. Jedoch: Mit der Punktzahl sind die Penzinger nicht ganz zufrieden. „Aber auf einer so hohen Meisterschaft vor einer so ungewohnten Zuschauerkulisse ist der Druck enorm und die Nervosität bei allen groß“, erklären die beiden, die mit den Platzierungen allerdings zufrieden sind. Zudem fanden am Freitag noch die Teamzielbewerbe statt. Ruile konnte mit satten 60 (24/36) Punkten auf Bahn 4 für ihr Team in der Klasse U16 den Sieg mit gesamten 313 Punkten vor Italien (274) und Österreich (258) sichern. In der Klasse U19 lief Peischer der für Deutschland mit 82 (32/50) Punkten Bahn 2 spielte, leider erst ein wenig verspätet zu gewohnter Form auf, sicherte sich aber mit seinem Team mit 266 Punkten noch die Silbermedaille hinter Österreich (304) und vor Italien (258). Beim Mannschaftsspiel in der der Penzinger ebenfalls in der deutschen U19-Auswahl stand, erklärte Matthias den Dreikampf um die Medaillen: „Wir haben eine Dreifach-Runde ‘Jeder gegen Jeden’ gespielt. Gegen die favorisierten Österreicher konnten wir ausgeglichen spielen, aber zwei Niederlagen gegen die stark aufspielenden Italiener kosteten uns leider den Titel, dennoch haben wir nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen“, sagt der 18-Jährige Schüler positiv gestimmt. Auch hier ging Gold an Österreich und Bronze an Italien. Neue Maßstäbe Nachdem am Samstag alle Wettkämpfe und Siegerehrungen beendet waren, traten die beiden am Sonntagmorgen den Heimweg an. Von der Eisstockschützen-Abteilung und der neuen Vorstandschaft des FC Penzing wurden sie überglücklich begrüßt. Sichtlich stolz waren auch Abteilungsleiter Hans-Jürgen Fischer und der neue Vorstand Harald Plöhn: "Ihr setzt neue Maßstäbe für unsere Ehrenordnung im Verein, aber wir sind gerne dazu bereit diese an eure unglaublichen Erfolge anzupassen!"

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