50 Rosen für 50 Ehejahre

Christine und Peter Lagutin begehen Goldene Hochzeit

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Zweiter Bürgermeister Horst Martin überbrachte dem Ehepaar Christine und Peter Lagutin Glückwünsche.

Weilheim – In der Pfarrkirche St. Pölten haben schon viele BürgerInnen den Bund fürs Leben geschlossen. Eine der ersten Trauungen seit dem neuen Anbau 1968 dürfte die des Ehepaars Christine und Peter Lagutin am 16. November 1968 gewesen sein. Seit 50 Jahren sind die beiden nun ein Paar.

Knapp zwei Jahre vor der Hochzeit kreuzten sich ihre Wege. Christine Lagutin, gebürtig aus Gilching, suchte aufgrund ihrer neuen Stelle beim damaligen Hummelsheim in der Schützenstraße gemeinsam mit ihrem Sohn aus erster Ehe eine Wohnung in Weilheim. Neben einer neuen Bleibe in der Pollingerstraße fand sie dort auch ihre große Liebe in dem gelernten Elektriker Peter Lagutin, dessen Mutter die Wohnung in der Pollingerstraße gehörte. „Er hat mich nicht mehr losgelassen mit meinem Temperament“, erklärte die heute 76-Jährige, die ihr Leben lang immer sehr sportlich war und seit über 40 Jahren Mitglied beim TSV Weilheim ist. Nicht ganz so sportlich war der 82-jährige Peter Lagutin, der in seiner Freizeit gerne Mundharmonika spielte. Trotzdem fuhr und fährt dieser immer noch leidenschaftlich gerne Fahrrad. Gemeinsam mit Ehefrau Christine und den beiden Söhnen unternahm die Familie früher viele Bergtouren, sie umradelten sogar schon die Zugspitze oder fuhren mit dem Zelt zum Campen nach Italien. An ihren Hochzeitstag vor 50 Jahren können sich die Lagutins noch genau erinnern. Kalt sei es gewesen, die Sonne habe aber geschienen, so Christine Lagutin. „Die ganze Familie war da, das waren 30 bis 40 Leute und die Musikkapelle hat gespielt“, erzählte Peter Lagutin, der seiner Gattin zur Goldenen Hochzeit ein ganz besonderes Geschenk machte: 50 rote Rosen. „Ich habe ihr eigentlich fast immer Rosen geschenkt“, so Lagutin. „Er ist mein bestes Stück und ein Romantiker“, sagte Christine Lagutin. Bei der Frage, ob es ein Rezept für eine lange, glückliche Ehe gebe, erklärte der Weilheimer: „Man muss sich immer arrangieren, tolerant sein und auch andere Wünsche akzeptieren.“

Seit 1979 wohnen die beiden nun schon in der Singerstraße. Zu ihrem Glück fehlt den fünffachen Großeltern nur noch eines: Urenkel. „Das wünschen wir uns noch, weil wir Kinder über alles lieben“, erklärte Christine Lagutin.

Von Maria Lindner 

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