Generalsanierung am Gymnasium gestartet – 84 Container bieten in der Bauphase Klassen und Verwaltung Raum

Unterricht wird ausgelagert

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Der Autokran hievt die Container in Position und mit dem Durchschneiden des Bandes ist der Start zur Generalsanierung am Gymnasium gegeben. V. li.: Florian Steinbach, Leiter Gebäudewirtschaft; Landrätin Andrea Jochner-Weiß; Schulleiter Hermann Summer; stellvertretende Schulleiterin Adelheid Meyer; Kreiskämmerer Norbert Merk und Burkhard Kielau, stellvertretender Sachbereichsleiter Technische Gebäudewirtschaft.

Weilheim – 22,5 Millionen Euro wird die Generalsanierung des Zentralbaues am Gymnasium Weilheim kosten. Jetzt wird die Container-Anlage aufgestellt, die Schüler, Lehrer und Verwaltung in der Bauphase Raum bieten soll.

„Der Zentralbau ist das Herzstück des Gymnasiums“, sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß. „Die ersten Container stehen und ich freue mich, dass wir heute das Band durchschneiden“, so die Landrätin zum symbolischen Start der Bauarbeiten. In dem Zentralbau aus den 1970er Jahren waren bislang die gesamte Verwaltung sowie rund 40 Klassen- und Fachräume untergebracht. Zwei Jahre soll die gesamte Umbauphase dauern. Im Zuge dessen wird das Gebäude bis auf seine Rohbaustruktur zurückgebaut. Anschließend erfolgt der Wiederaufbau nach dem Stand der neuesten Bautechnik. Um Raum für den Unterricht und die Verwaltung zu schaffen, wird eine zweigeschossige Container-Anlage auf dem Lehrerparkplatz errichtet. Die Mietkosten der insgesamt 84 Container belaufen sich auf 1,3 Millionen Euro; sie sind im Gesamtetat mit einberechnet. Bis zum 15. Juli sollen die Container bezugsfertig sein. Die Generalsanierung des Zentralbaues beginnt Anfang August.

Ergänzend zu den Containern werden für den Unterricht auch Räume in der Realschule genutzt. Schulleiter Hermann Summer ist froh, dass der Startschuss für die Arbeiten gefallen ist. Es sei eine logistische Herausforderung, die es zu meistern gilt – nicht zuletzt, da für das kommende Schuljahr zehn Prozent mehr Schüler angemeldet sind. Das erfordert Zusammenarbeit, gute Planung und Wanderklassen. Für den durch die Belegung des Lehrerparkplatzes entstandene Mangel an Stellplätzen gibt es auch eine Lösung: Den Parkplatz am Hallenbad. Dabei gewinnen sowohl die Lehrer als auch der Landkreis: Erstere können ihre Autos abstellen, ohne dass die Parksituation um die Schule angespannter wird und für den Landkreis ist die Nutzung seines Eigentums vorerst klar. Wie es mit dem Parkplatz in zwei Jahren weitergeht, bleibt abzuwarten.

„Ich hoffe, dass die ganze Maßnahme unter einem guten Stern steht“, sagte Kreiskämmerer Norbert Merk und wünscht sich, dass in zwei Jahren alle Beteiligten gesund die gelungene Sanierung feiern können.

von Melanie Wießmeyer

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