165 Handwerker in Weilheimer Stadthalle freigesprochen

"Handwerk hat wieder goldenen Boden"

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Gustl Bernhofer (li.), Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Oberland, gratulierte gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl (re.) den Innungssiegern. V.li.: Bastian Tietz (Schreiner), Josef Bertl (Metallbauer), Andreas Schauer (Kfz-Mechatroniker), Claudia Stadler (Bürokauffrau). Nicht im Bild: Lukas Maximilian Schwendele (Feinwerkmechaniker).

Weilheim – „Wertschöpfung muss erarbeitet werden und das wird nicht durch Zocken und Spekulieren erreicht“, ließ Kreishandwerksmeister Stefan Zirngibl bei der Freisprechungsfeier in der Stadthalle nachdenkliche Töne anklingen.

Den frischgebackenen Gesellen gab er aber vor allem motivierende Worte auf den Weg. „Sie werden unser Land in Zukunft gestalten“, hob er die Wichtigkeit des Handwerks hervor. „Nichts wird so dringend gebraucht, wie gute Handwerker“, stellte auch Landrat Dr. Friedrich Zeller in seiner Ansprache fest. Das deutsche Handwerk sei in der ganzen Welt anerkannt und beliebt und eröffne den jungen Leuten viele Möglichkeiten.

Auch gab er einen Ausblick in die Zukunft der Weilheimer Berufsschule. „Wir sind gerade dabei, ein Grundstück zu akquirieren“, ließ er auf einen baldigen Baubeginn der neuen Schule hoffen. Der Finanzierung habe der Kreistag bereits zugestimmt.  Stellvertretend für die Stadt prognostizierte Stadträtin Heidrun Brugger einen „guten Start“ für die Junghandwerker. „Die Stadt trägt mit dem neuen Flächennutzungsplan dazu bei, Arbeit zu schaffen.“

165 Urkunden gab es im Anschluss. Gustl Bernhofer, Geschäftsführer der Kreishandwer- kerschaft Oberland, betonte, dass der Einzugsbereich der Freigesprochenen weit reicht: Sogar aus Garmisch-Partenkirchen, Landsberg und in zwei Bereichen auch Starnberg kamen die jungen Handwerker. Über ihre bestandene Lehrzeit freuten sich 31 Anlagenmechaniker, vier Bäckereifachverkäuferinnen, vier Bürokauffrauen, 22 Elektroniker (Energie- und Gebäudetechnik), 21 Feinwerkmechaniker, 52 Kfz-Mechatroniker, acht Schreiner und zwei Spengler. Von Ursula Gnadl

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