Hauke verlässt SV Raisting – Ludwig Huber will abwandern

Nicht ungewöhnlich ist, dass sich nach einem Abstieg ein Großteil der Mannschaft in alle Winde zerstreut. Beim SV Raisting, der nach zwei Jahren in der Landesliga wieder in die Bezirksoberliga muss, ist dies aber nicht der Fall.

„Im großen und ganzen bleibt das Team zusammen“, sagt SVR-Fußballchef Franz Tafertshofer. Erst ein Spieler hat bisher definitiv seinen Abschied verkündet: Benny Hauke, der in dieser Saison eine gute Leistung in der Abwehr bot, wird die Raistinger nach zwei Spielzeiten verlassen. Wo es den Defensivmann hinzieht, ist noch nicht klar. Dem Vernehmen nach wechselt Hauke in die Nähe seines Wohnorts Denklingen also nach Landsberg, Kaufbeuren oder Marktoberdorf. Mit Abwanderungsgedanken trägt sich auch Ludwig Huber. Der Mittelfeldmann, der mit zwölf Toren in der abgelaufenen Saison der beste Torschütze beim SVR war, möchte gerne weiterhin mindestens in der Landesliga spielen. Huber war auch bereits beim Probetraining in Augsburg, das aber nicht ganz nach Wunsch verlief. Wie es nun weiter geht ist noch offen. „Er ist ein guter Spieler, den wir gerne behalten würden. Wir legen ihm aber auch keine Steine in den Weg“, erklärt Tafertshofer. In Sachen Neuzugänge haben die Raistinger ihre Fühler vor allem in Richtung Nachwuchsstürmer ausgestreckt. „Die sind aber nur schwer zu finden“, gesteht Tafertshofer. Einer der nicht mehr unter die Kategorie Nachwuchs fällt, der aber durchaus weiß, wo das Tor steht, kehrt indes zum SVR zurück. Michael Thumann, der zuletzt das Trikot des SV Wielenbach trug, wird nach zwei Jahren wieder für Raisting stürmen. Ob es für ihn gleich für die erste Mannschaft reicht oder ob er in der Zweiten in der Bezirksliga zum Einsatz kommt, wird sich erst in der Vorbereitung herausstellen, die bereits Ende Juni beginnt. Dort wird auch nach wie vor Coach Charly Thalmeir das Zepter schwingen. Das SVR-Trainerurgestein geht damit in seine zwanzigste Saison beim gleichen Verein.

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