Das könnte Sie auch interessieren

Zweite Hürde problemlos geknackt

Zweite Hürde problemlos geknackt

Zweite Hürde problemlos geknackt

In den Frühling 2019 starten mit Mega-Specials

In den Frühling 2019 starten mit Mega-Specials
Keine leichte Entscheidung

Keine leichte Entscheidung

Keine leichte Entscheidung

QuadratRatschnSchlamassel – Ein Schwank mit Schmunzelgarantie

Aufruhr im Hinterhof

+
Postbotin Betty verführt den knackigen Single mit Waschbrettbauch. Die Verführung mit Ansage wird von den Hofbewohnern mit Wonne beobachtet und diskutiert.

Weilheim – Gut gebaute Frauen, Männer mit Waschbrettbauch (auch wenn man sie nur erahnen kann), ratschende Mieter im idyllischen Innenhof, ein Spekulant, Liebeswirren und Eheanbahnung im Friseursalon – im neuen Stück der Theaterer des Heimat- und Trachtenvereins geht es wieder einmal turbulent zu.

Hatte der Sprecher Xaver Kastl im fast bis auf den letzten Platz ausverkauften Stadttheater eingangs noch genüsslich über das geschlechtertypische Ratschen („Aha, da haben die meisten von Ihnen schon eine Vorstellung im Hinterkopf“) spekuliert, bestätigte der Dreiakter „QuadratRatschnSchlamassel“ die gängigen Vorurteile. Geratscht wird, was das Zeug hält und zwar überwiegend unter den weiblichen Darstellern. Allen voran die Hausmeisterin Annelie Gugl (Heidi Weinbuch) und die Friseurmeisterin Hilde Hupf (Anita Kurzrock). Die weiteren „Ratschn“ im Bunde sind die Postbotin Packerl Betty (Magdalena Wühr), das Mauerblümchen Gisela Graubrot (Eva Rohmer), die Konditorenwitwe (Petra Resch) und die schwerhörige Oma Wiese (Christine Abenthum). Die männlichen Darsteller stehen in dieser Beziehung nur an zweiter Stelle, füllen ihre jeweiligen Rollen aber mit viel Temperament und Situationskomik aus.

Das Stück nimmt im zweiten Akt so richtig Fahrt auf und die Damen rücken noch einmal dichter zusammen. Verwirrungen, vor allem in Sachen Liebe, peppen das Hinterhof-Leben zur Freude der Zuschauer auf.

Zum Ablauf: Die beiden Freundinnen Annelie und Hilde tratschen für ihr Leben gern, vor allem bei einem saftigen Gugelhupf und gutem Kaffee. Gesprächsthema sind natürlich stets die Nachbarn. Da ist zum einen der schüchterne Theobald Hecht (Andreas Rohmer), dessen Nachname mit Wonne zu Dorsch, Makrele und so weiter verhunzt wird und zum anderen die ebenso schüchterne Gisela. Das lässt erfahrene Theaterbesucher ahnen, hier tut sich etwas in Sachen Liebe. Aber auch die Postbotin Betty ist einem Flirt durchaus nicht abgeneigt. In Gefahr gerät die „Idylle“, als plötzlich deftige Mieterhöhungen in die Häuser flattern. Ein Spekulant, der sich später als totgeglaubter Verlobter der Friseurmeisterin entpuppt, hat die Häuser aufgekauft. Das zwingt die Freundinnen zum Handeln. Gewinnbringende Geschäftsmodelle, vom Freudenhaus bis zur Heiratsvermittlung, werden diskutiert.

Das Publikum feierte das Ensemble, einschließlich Regisseur Michael Albrecht sowie Theaterleitung Wolfgang Große Lackmann und Egon Entenmann, am Premierenabend zurecht mit langanhaltendem Applaus. Die weiteren Termine: Freitag, 18. Januar, Samstag, 19. Januar, 20 Uhr und Sonntag, 20. Januar, um 15 Uhr. Kartenvorverkauf beim Kreisboten Weilheim in der Sparkasse am Marienplatz oder unter Tel. 0881/686 -11 und -12.

Von Georg Müller

Das könnte Sie auch interessieren

„Peißenberger Gardetreffen“ verzeichnet Rekordbesuch – knapp 30 Gardegruppen im Einsatz

„Bombastische Stimmung“

„Bombastische Stimmung“

Inbetriebnahme einer Musterproduktionsstraße in neuer Halle am Leprosenweg in der heißen Phase

Weilheim wird Huawei-Standort

Weilheim wird Huawei-Standort

Circa 850 Schüler informieren sich bei drittem Hochschulforum in der Stadthalle über Studium, Gap Year und Co.

Der Zukunft ein Stück näher

Der Zukunft ein Stück näher

Auch interessant

Meistgelesen

„Bombastische Stimmung“
„Bombastische Stimmung“
Gardetreffen Peißenberg 2019
Gardetreffen Peißenberg 2019
Kosten für Bypass wohl "relativ hoch"
Kosten für Bypass wohl "relativ hoch"
St. Anna spendet ihren Segen
St. Anna spendet ihren Segen

Kommentare