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Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay über ihr gemeinsames Kinderbuch

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Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay.
Das Paar Hendrikje Balsmeyer und Peter Maffay hat ein Kinderbuch geschrieben. Die Hauptperson darin ist die kleine Anouk. © Mayr

Weilheim – „Anouk, die nachts auf Reisen geht“ heißt das neue Kinderbuch von Peter Maffay, der auf Gut Dietlhofen durch seine Stiftung Angebote für traumatisierte und benachteiligte Kinder ermöglicht, und seiner Lebensgefährtin Hendrikje Balsmeyer. Inspiriert dazu hat das Paar die gemeinsame Tochter.

Worum geht es in „Anouk, die nachts auf Reisen geht“?

Balsmeyer: „Anouk ist ein liebenswertes und hilfsbereites Mädchen. Aber eines mag sie gar nicht gerne: Schlafengehen. Umso mehr wundern sich ihre Eltern, als Anouk eines Tages plötzlich voller Vorfreude abends zu Bett gehen möchte. Sie wissen nämlich nicht, dass Anouk neuerdings Nacht für Nacht aufregende Abenteuer erlebt. Wenn sie am nächsten Tag davon erzählt, sagen ihre Eltern: ‚Schatz, das hast du alles nur geträumt!‘. Aber Anouk hat sogar ‚Beweise‘ dafür, dass das nicht so ist...“

Wie kam Ihnen die Idee für das Buch?

Maffay: „Zu dem Zeitpunkt, als wir das Buch geschrieben haben, war unsere Tochter gerade ein Jahr alt und hatte zu dieser Zeit Einschlafprobleme. Wir haben uns als Eltern schon gefragt, ob wir irgendetwas falsch machen, haben Internetrecherche betrieben und irgendwann kam Hendrikje die Idee, Gutenachtgeschichten zu schreiben, die Anouk motivieren sollten, gerne ins Bett zu gehen.“

Wie lange haben Sie an dem Buch gearbeitet?

Balsmeyer: „Die grobe Struktur für das Buch war schon nach 14 Tagen fertig. Inhalt und Themenwelten standen fest. Bis zum Druck haben wir circa ein Jahr geschrieben, Korrektur gelesen, gefeilt und optimiert.“

Für welches Alter ist das Buch gedacht?

Balsmeyer: „Unsere persönliche Empfehlung wäre vier bis neun Jahre, aber das ist auch stark abhängig vom Typ. Ich lese bis heute gerne die Geschichten von Pippi Langstrumpf (lacht). Natürlich ist dieses Buch auch für alle Eltern und Großeltern gedacht, die ihren Kindern und Enkeln einfach gerne vorlesen. Und wer sich noch nicht allzu erwachsen fühlt, kann selbstverständlich ebenfalls ausprobieren, ob das Gutenachtgeschichten-Buch auch für den Eigenbedarf geeignet ist.“

Verfolgt das Buch einen pädagogischen Gedanken?

Balsmeyer: „Definitiv. Es gibt für mich zwei Schwerpunkte in dem Buch – neben der eigentlichen Kindergeschichte. Erstens: der Glaube an sich selbst und zweitens: das bewusste soziale Miteinander. Wir glauben, dass man soziale Verantwortung nicht früh genug erlernen kann.“

Was gefällt Ihnen an den Illustrationen, die in Ihrem Buch vorkommen, besonders?

Maffay: „Wir sind auf die Illustrationen von Joëlle Tourlonias im Internet aufmerksam geworden und der Stil hat uns so gut gefallen, dass für uns keine andere Illustratorin und kein anderer Illustrator in Frage kam. Die Zeichnungen von Joëlle sind modern, reduziert, aber dennoch voller Aussagekraft.“

Von Kreisbote

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