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Circa 850 Schüler informieren sich bei drittem Hochschulforum in der Stadthalle über Studium, Gap Year und Co.

Der Zukunft ein Stück näher

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Dichtes Gedränge herrschte beim Hochschulforum in der Stadthalle.

Weilheim – Zwölf Jahre Schulzeit haben für viele in drei Monaten ein Ende: Mit der Hochschulreife beginnt für die Abiturienten ein neuer Lebensabschnitt. Über ihre Möglichkeiten – Studium, duale Ausbildung oder Gap Year – konnten sich circa 850 SchülerInnen beim dritten Hochschulforum am vergangenen Freitag informieren.

Mit dem Öffnen der Türen in der Weilheimer Stadthalle legten viele Schüler den ersten Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Darunter auch der 16-jährige Sonnik Funk aus Dießen, der derzeit die elfte Klasse des Ammersee-Gymnasiums besucht. Einen festen Berufswunsch hat er noch nicht, „irgendwas mit Kunst oder praktischer Kunst“ soll es aber werden. An Auswahl dürfte es ihm dabei nicht gemangelt haben: 26 Hochschulen, vier Verbände und 15 Unternehmen aus ganz Oberbayern, Niederbayern, Schwaben, Tirol und aus Salzburg waren vertreten, um potentiellen Studenten bei ihrer Entscheidung zu helfen.

Hochschulforum 2019

 © Maria Lindner
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Besonders lang waren die Schülerschlangen dabei an den Ständen der LMU München oder auch bei der Landespolizei Bayern.

„Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten, da ist es wichtig, sich frühzeitig zu informieren“, betonte Landrätin Andrea Jochner-Weiß bei einem Messerundgang. Das Forum sei in „seiner Größe und Art einzigartig im Oberland“.

Organisiert wurde das Ganze von Vertretern der Sparkasse Oberland, des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft (AK) sowie des Landratsamtes. Insgesamt haben sich gut 850 Schüler an den Messeständen informiert. Das freute auch Robert Christian Mayer vom AK Schule-Wirtschaft und der Sparkasse Oberland. „Wir sind sehr zufrieden. Gerade die Stimmen der Aussteller und der Besucher waren sehr ermutigend“, erklärte er. Besonders gut wurden die sechs Fachvorträge angenommen.

Zufrieden zeigte sich auch Gabriela Westebbe vom Stand des Vereins zur Förderung der Bildung in der digitalen Welt e.V. aus Seeshaupt. „Die Resonanz ist gut“, so Westebbe, die betonte, dass es gerade für junge Menschen wichtig sei, sich frühzeitig verschiedene Qualifikationen für das Berufsleben anzueignen. Bereits zum dritten Mal war der Stand des MCI Management Centers Innsbruck dabei. Wie Florian Juen vom MCI Team erklärte, sei die Nachfrage nach digitalen Themen wie Medizintechnik groß. Die Messe in Weilheim sei für die Hochschule deshalb wichtig, da rund 35 Prozent der Studierenden aus Deutschland und somit vor allem aus Bayern kommen.

Wie Mayer erklärte, herrschte bis kurz nach 15 Uhr ein „sehr dichtes Besucheraufkommen“, „danach flachte es langsam ab“. Ob es im nächsten Jahr ebenfalls ein Hochschulforum geben wird? „Man kann davon ausgehen“, so Mayer.

Von Maria Lindner

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