"Weilheim ist ein Stück sicherer"

Kreisstadt weiht Hochwasserrückhaltebecken am Waitzackerbach ein

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Einige Anwohner, Stadträte, Bauarbeiter und Geistliche kamen zur Einweihung und Segnung des Hochwasserschutzes im Weilheimer Westen.

Weilheim – „Das Hochwasserrückhaltebecken ist funktionstüchtig“, erklärte Bürgermeister Markus Loth freudig bei der offiziellen Einweihung des Beckens am Donnerstag Mittag.

Sechs Jahre haben die Anwohner des Waitzackerbaches auf ein Rückhaltebecken gewartet. Am 29. Mai 2007 stieg der Bach so hoch an, dass das Wasser einige Keller überflutete. 20 Anlieger um das Ehepaar Niederhuber reichten einen Dringlichkeitsantrag für Sofortmaßnahmen und die Ausarbeitung der endgültigen Lösung des Hochwasserproblems am Waitzackerbach beim Stadtrat ein. Im Juni 2007 vergab der Bauausschuss die erste Planung für die Untersuchung der Leistungsfähigkeit des Baches. Im April 2008 erwarb die Stadt das Grundstück für das Rückhaltebecken. Ende April 2010 ging der Antrag der Stadt Weilheim auf Durchführung des erforderlichen wasserrechtlichen Verfahrens für die Hochwasserschutzmaßnahmen am Waitzackerbach an das Landratsamt. Am 2. Juli 2012 begann der Bau des Beckens und laut Auftrag hätte dieser im April 2013 fertig sein sollen. „Der Damm des Beckens wurde tatsächlich am 7. Juni im Wesentlichen fertig“, erklärte Loth in seiner Rede. Für die Schutzmaßnahmen einschließlich ergänzender Maßnahmen im Weilheimer Moos zur Aktivierung der Flächenretention wurden bis heute 1,74 Millionen Euro bezahlt. „Weilheim ist ein Stück sicherer. Schlimmes Leid, wie es viele Menschen hier in den letzten Jahren erfahren haben, gehört hoffentlich der Vergangenheit an“, sagte Andrea Jochner-Weiß, stellvertretende Landrätin, die selbst an einem Bach aufgewachsen ist und 1979 und 1999 das Hochwasser miterlebt hatte. Sie ist sicher, dass diese Schutzmaßnahme die Lebensqualität der Bürger ganz erheblich verbessern wird.

Von Alma Jazbec

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