"Mal gewinnst, mal verlierst du"

hotspot – Kunst Voll Bühne: Standing Ovations für das "Spiel des Lebens"

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Tolle Tanzszenen wechseln im „Spiel des Lebens“ mit atemberaubender Akrobatik.
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Tolle Tanzszenen wechseln im „Spiel des Lebens“ mit atemberaubender Akrobatik.
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Tolle Tanzszenen wechseln im „Spiel des Lebens“ mit atemberaubender Akrobatik.
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Tolle Tanzszenen wechseln im „Spiel des Lebens“ mit atemberaubender Akrobatik.

Peißenberg – Mal bist du ganz oben, mal bist du unten. Mit dem „Spiel des Lebens“ haben sich die Intendantinnen von „hotspot – Kunst Voll Bühne“ Sylvia und Heidi Kluthe keinen ganz leichten Stoff gewählt. Er verbindet alle Facetten des Lebens – Euphorie, Wut, Glück, Pech und Eifersucht.

Doch die ehemaligen Leiterinnen der Weilheimer Vaganti-Showgruppe sind sich treu geblieben und verbinden spielerisch gekonnt Handlung mit Artistik, Akrobatik, Jonglage, Lichteffekten und Musik. Bei der Premiere am vergangenen Samstag in der Tiefstollenhalle gab es für diese Mischung zum Schluss minutenlange Standing Ovations.

Zur Handlung: „Es ging uns darum zu zeigen, dass das Leben unberechenbar ist“, beschrieb Sylvia Kluthe eingangs das Spiel. Hauptdarsteller Jack (Barnabas Albrecht) singt, spielt, tanzt und mischt die Karten. Er will hoch hinaus im Leben und erlebt dabei Erfolg und Rückschläge und das Publikum fiebert mit. So wird Jacks Haus, eine Pyramide, ähnlich eines Kartenhauses, vom Mitarbeiter des Amts für Statistik und Hochbau für instabil und zu hoch erklärt.

Spielregeln werden verkündet, aber immer wieder über Bord geworfen. Accessoires, wie überdimensionierte Spielkarten oder eine Ziehharmonika, spielen wichtige Rollen. Während die Pokerrunde, mal im Vorder-, mal im Hintergrund, temperamentvoll spielt, tanzen das Disco-Girl (Lena Reichert) wie auch die Biker-Group mit atemberaubenden Choreographien über die Bühne.

Spielverderber Black Hand (Dominik Jobst) und der quirlige, unberechenbare Joker (Enzo Mandara) wirbeln die Charaktere und das Spiel immer wieder durcheinander. Dabei spielen Licht-, Tontechnik und Bühnenbild mit den Gefühlen der Zuschauer, betonen Höhen wie Tiefen.

„Das ist eine schöne Mischung aus Akrobatik, Tanz und Musik. So etwas habe ich noch nie gesehen“, urteilte eine Besucherin aus Göttingen.

Vom 18. bis 20. Juni ist das Stück auch im Weilheimer Stadttheater zu sehen. Karten gibt es beim Kreisboten Weilheim in der Sparkasse am Marienplatz oder unter Tel. 0881/686 -11 und -12.

Von Georg Müller

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