Großtagespflege "Hummelnest" im Weilheimer Bürgerheim stellt sich vor

Jung und alt vereint

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Zusammen mit den Kindern des „Hummelnests“ hinten v. li. Jeanine Salzmann, Kinderpflegerin; Sandra Goletz, Leiterin und Erzieherin; Karin Groß, Leitung der Hauptverwaltung Stadt Weilheim; Karin Hinzpeter-Gläser, Stadtjugendpflegerin; Rainer Schlosser, Leiter Bürgerheim; Angelika Flock, Weilheims dritte Bürgermeisterin und Referentin für Kindertagesstätten sowie Weilheims erster Bürgermeister Markus Loth. Vorne Kinderpflegerin Daniela Kaufhold.

Weilheim – Um den Bedarf an Betreuungsplätzen decken zu können, hat sich die Stadt Weilheim einiges einfallen lassen.

Eine Lösung für diesen Engpass wurde vor Kurzem vorgestellt. Dabei handelte es sich um die Großtagespflege „Hummelnest“, die bereits seit Oktober 2016 im Souterrain des Bürgerheims Kinder betreut. Damit sich die Kleinen in Ruhe eingewöhnen konnten, wurde die Einrichtung erst jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. In ihr werden momentan zehn Kinder von zwei Kinderpflegerinnen und einer Erzieherin versorgt. Maximal könnte die Großtagespflege 16 Kinder betreuen, wobei sich aber immer nur zehn gleichzeitig in der Einrichtung aufhalten dürfen. Die Plätze können nämlich gesplittet werden, was bedeutet, dass sich mehrere Kinder einen Platz teilen und zu unterschiedlichen Zeiten da sind.

Im Moment ist die Großtagespflege zwar komplett ausgelastet, das könne sich aber auch wieder ändern, so Sandra Goletz, Leiterin des „Hummelnestes“. Daher lohnt es sich auch unter dem Jahr nachzufragen. Gerade tummeln sich nur Kinder bis zu dreieineinhalb Jahren im „Hummelnest“, allerdings können das Angebot bei Bedarf auch Kinder bis zu zehn Jahren wahrnehmen. Was das „Hummelnest“ auszeichnet ist laut Goletz, neben den flexiblen Buchungszeitmöglichkeiten, das Tagesmutterprinzip, nach dem dort gehandelt wird. Jeder Betreuerin sind feste Kinder zugeordnet.

Über das gute Miteinander der Senioren und der Kinder freute sich Angelika Flock, dritte Bürgermeisterin Weilheim. Es sei ein toller Synergieeffekt. Die Bewohner des Bürgerheims würden auch ab und an im „Hummelnest“ vorbeischauen, sagte Goletz.

Auch Rainer Schlosser, Leiter des Bürgerheims, hatte nur Positives zu berichten. Es habe seit der Eröffnung überhaupt keine Probleme gegeben. Außerdem hätte sich der Heimbeirat zuvor einstimmig für die Unterbringung der Großtagespflege im Bürgerheim ausgesprochen. Es ist sogar eine Intensivierung des Verhältnisses der beiden Altersgruppen geplant, so Schlosser. Dies könnte zum Beispiel mit gemeinsamen Veranstaltungen umgesetzt werden.

Von Sofia Wiethaler

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