Grillen für den guten Zweck

Fitnessstudio FitLife und Landjugend Peißenberg spenden 450 Euro

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Urige Kaltwasser-Grill-Idee mit karitativem Hintergrund: FitLife-Geschäftsführer Edgar Wolf (li.) und Landjugend-Eishockeysprecher Robert Schmalzl (re.) übergeben Tafelmitarbeiter Hans-Peter Hösle die 450 Euro-Spende.

Peißenberg – Auf diese sehr originelle Idee, mit den nackten Füßen im Wasser zu grillen, muss man erst einmal kommen. Im Dezember 2017 stiegen zwei Gruppen, bestehend aus dem Fitlife-Team Peißenberg und der Landjugend Peißenberg Abteilung Eishockey, barfuß in die eiskalte Ammer.

Anschließend wurde zumindest für die Kamera gegrillt. Was das Ganze soll? Es galt Spenden für einen guten Zweck zu generieren. Das Ergebnis: 200 Euro aus der FitLife-Teamkasse und 250 Euro aus der Eishockey-Schatulle. Am vergangenen Mittwoch übergaben die Sprecher beider Gruppen das Spendengeld an den Peißenberger Gabentisch. Der Verein wird das Geld für den Ankauf hochwertiger Lebensmittel verwenden, wie dessen Vertreter Robert Schmalzl bei der Übergabe erklärte.

Ähnliche skurrile Kaltwasser-Grillideen haben schon einige Vereine im Landkreis absolviert. Ursprünglich knüpfte der karitative Gedanke an die „Ice-Bucket-Challenge“ und die Eiswasser-Bäder von Promis im Fernsehen für den guten Zweck an. Die dabei erzielten Spenden sind zwar kein Muss, aber durchaus erwünscht. Nach vollbrachter Tat schlagen die jeweiligen Ausrichter immer wieder neue Firmen- und Vereinsgruppen per Facebook vor. Wer sich als Club, Verein, Firmenteam nicht traut, beziehungsweise nicht auf den Vorschlag eingeht, muss ein Grillfest für den Vorschlagenden ausrichten.

Von Georg Müller 

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